Weltgebetstag der Frauen: kfd St. Christina, kfd St. Laurentius und ev. Frauen feiern gemeinsam

Auch in diesem Jahr beteiligten sich die engagierten Frauen der kfd St. Christina, der kfd St. Laurentius und die ev. Frauen aus Herzebrock-Clarholz am internationalen Weltgebetstag der Frauen.

Weltgebetstag der Frauen: kfd St. Christina, kfd St. Laurentius und ev. Frauen feiern gemeinsam

Dieser stand unter dem Motto „Zukunftsplan: Hoffnung“ und wurde von Frauen aus England, Wales und Nordirland vorbereitet. Mit Angst und Unsicherheit blicken aktuell viele Menschen in die Zukunft. Kriegsgefahr und Klimawandel, Inflation und Corona-Pandemie lösen diese Ängste aus. Von Samoa bis Chile, über alle Kontinente und durch alle Zeitzonen lief die Gebetskette zum Weltgebetstag über die Erde, man hofft damit den Ängsten entgegenzuwirken.

Die Idee des Weltgebetstages der Frauen wurde in Deutschland 1947 aufgegriffen. Seitdem steht immer am ersten Freitag im März die Lebenssituation von Frauen eines anderen Landes im Mittelpunkt der Gottesdienste. In über 150 Ländern beten und handeln die christlichen Gruppen, Vereine und Verbände gemeinsam dafür, dass Frauen und Mädchen überall auf der Welt in Frieden, Gerechtigkeit und Würde leben können. So wurde der Weltgebetstag in den letzten 130 Jahren zur größten Basisbewegung christlicher Frauen. Allein in Deutschland besuchen Jahr für Jahr rund eine Million Frauen, Männer, Kinder und Jugendliche die Gottesdienste und Veranstaltungen rund um den Weltgebetstag.

Auch am Freitag in die Pfarrkirche St. Christina in Herzebrock kamen zahlreiche Besucherinnen zum Weltgebetstag. „Jedes Jahr lassen wir uns begeistern von den Stärken der beteiligten Frauen, nehmen Anteil an ihren Sorgen und finden Ermutigung im Glauben. Unsere Vision ist eine Welt, in der alle Frauen selbstbestimmt leben können“, so Silke Elbracht vom Organisationsteam der kfd St. Christina. Im Gottesdienst wurde von drei Lebens – Geschichten, von Lina, Nathalie und Emily aus England, Wales und Nordirland, erzählt. Sie sprachen Themen wie Armut, Einsamkeit und Missbrauch an. Hoffnung vermittelte der zentrale Bibeltext "Ich werde euer Schicksal zum Guten wenden…" (Jeremia 29,14). Vor allem wurde für die Menschen in der Ukraine und alle, die unter Krieg und Gewalt leiden gebetet.

Dietrich Utler (Klavier) und Josef Wöstmann (Gitarre) übernahmen den musikalischen Part im Gottesdienst. Gemeinsam sangen die Besucherinnen die ausgewählten Lieder von den Frauen aus England, Wales und Nordirland. Eine Kollekte in Höhe von 405,69 € kamen am Freitagabend zusammen. Diese Spende kommt der Projektarbeit des deutschen Weltgebetstagskomitees zugute. Dieses unterstützt Frauen und Mädchen aus Europa, Lateinamerika, Afrika, dem Nahen Osten und Asien darin, ihre politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Rechte durchzusetzen. Ein Beispiel ist die Anlaufstelle „The Link Café“ in England, wo Frauen auf unterschiedliche Weise geholfen wird: Mal ist es ein kostenfreier Internetzugang, mal eine Rechtsberatung, mal ein Mut machendes Gespräch bei einer Tasse Tee oder auch dauerhafte therapeutische Begleitung.

Nach dem Gottesdienst luden die Organisatorinnen am Freitagabend zu einer Tasse Tee vor dem Pfarrzentrum ein. Auch fair gehandelte Produkte wie zum Beispiel Kaffee, Tee, Schokolade, Wein und Deko-Artikel bot das Team vom Eine-Welt-Laden an.

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