Nach Betrugsnachricht Geld überwiesen - Die Polizei warnt!

Nach Betrugsnachricht Geld überwiesen - Die Polizei warnt!

Gutgläubig überwies eine 52-jährige Frau aus dem Kreis Gütersloh am Dienstag (19.07.) einen vierstelligen Eurobetrag, nachdem sie eine Handy-Nachricht ihrer vermeintlichen Tochter bekommen hatte.

"Ich habe mein Handy verloren und habe daher ein neues Handy und eine neue Nummer. Kannst du mir bitte dringend die Rechnung in Höhe von 2549,45 Euro bezahlen?" So oder so ähnlich wenden sich die Betrüger zumeist über Messengerdienste zurzeit an arglose Menschen.

Das Ziel der listigen Betrüger: Mit diesen Summen, die einen niedrigen vierstelligen Eurobetrag in der Regel nicht übersteigen, möglichst viele Menschen zu einer schnellen Geldüberweisung zu bewegen. Im Gegensatz zu den vergleichsweise deutlich höheren Geldbeträgen die bei anderen Betrugsmaschen wie Enkeltrick, Schockanrufe oder falschen Polizeibeamten gefordert werden, wollen die Täter beim Messengerbetrug eher Beträge erlangen, die die Betroffenen ohne großen Aufwand überweisen können. Aber egal mit welcher perfiden Masche die Betrüger vorgehen, der hinterlassene Schaden bei den Opfern solcher Taten ist enorm.

Die Polizei warnt! Überweisen Sie niemals Geld, wenn Sie von einem angeblichen Angehörigen auf diese Weise angeschrieben werden. Antworten Sie auf diese Nachrichten nicht. Kontaktieren Sie die Person stattdessen unter der Ihnen bekannten Telefonnummer. Ihr Geld sehen Sie ansonsten nie wieder. Warnen Sie Verwandte, Nachbarn und Freunde!

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