Kooperative Verkehrskontrollen im Bereich des Autohofs Aurea durch die Polizei Gütersloh und des Hauptzollamts Bielefeld

Kooperative Verkehrskontrollen im Bereich des Autohofs Aurea durch die Polizei Gütersloh und des Hauptzollamts Bielefeld

Am Freitag (15.07.) führte eine Vielzahl an Kräften kooperative Verkehrskontrollen im Bereich des Autohofs Aurea in Rheda-Wiedenbrück durch.

Zum bereits fünften Mal fanden die Kontrollen hierbei in Zusammenarbeit mit dem Hauptzollamt Bielefeld statt. Kräfte des Technischen Hilfswerks des Ortsverbands Gütersloh unterstützten die Maßnahmen mit Absperrmaterial und Technik zur Ausleuchtung der Kontrollstelle. Zudem beteiligten sich Mitarbeiter des Ausländeramts des Kreises Gütersloh bei den Kontrollaktionen. Die Polizei Gütersloh erhielt Unterstützung durch Kräfte der Einsatzhundertschaft sowie durch eine Diensthundführerin der Kreispolizeibehörde Paderborn.

Die Zielrichtung des in der Zeit von 17.00 Uhr bis 01.00 Uhr durchgeführten Schwerpunkteinsatzes auf dem Rastplatz der stark frequentierten Autobahn lag in der Überprüfung von Verkehrsdelikten und in der Bekämpfung der allgemeinen Kriminalität. Die Überprüfungen möglicher Verstöße des Zollrechts übernahmen der Kontrolleinheiten Verkehrswege und Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Bielefeld.

Erstmals konnte durch den Zoll ein Lkw mit einer vollmobilen Röntgenanlage zur Verfügung gestellt werden. Hiermit war es den Einsatzkräften möglich die Ladeflächen gesamter Sattelzüge, Transporter und Pkw bei Verdachtsmomenten durch Röntgen zu scannen, ohne die Fahrzeuge durchsuchen zu müssen.

Insgesamt wurden im Rahmen des Einsatzes ca. 175 Pkw sowie 14 Lkw und deren Insassen kontrolliert. Die Polizei Gütersloh leitete dabei zwölf Strafverfahren ein. Davon wird in sieben Verfahren wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis ermittelt. Ein Fahrzeugführer muss sich zudem in einem Strafverfahren wegen einer Totalfälschung eines Führerscheins verantworten. Weiter wurden zwei Ermittlungsverfahren wegen Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz, ein Verfahren wegen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz und ein weiteres Verfahren wegen Urkundenfälschung eingeleitet. Fünf Fahrzeugführern wurde durch den vor Ort befindlichen Arzt eine Blutprobe entnommen, da diese unter dem Einfluss von berauschenden Mitteln standen. Im Einsatzzeitraum wurden darüber hinaus neun Handyverstöße und 57 Gurtverstöße festgestellt und geahndet. Hierbei fiel auch eine Familie auf, welche in ihrem Pkw sieben statt der erlaubten fünf Insassen mitführte. Davon waren fünf Mitfahrende im Alter von unter zwölf Jahren.

Bei anderen Verstößen sprachen die Beamten in Summe neun Untersagungen der Weiterfahrt aus. Der Verkehrsdienst der Polizei Gütersloh konnte zudem diverse Verstöße im Bereich des Güterverkehrs ahnden.

Zusammengenommen erhoben die Beamten bei allen Kontrollen insgesamt sieben Sicherheitsleistungen in einer Gesamthöhe von über 4000 Euro. Durch Überprüfungen der Kontrolleinheit Finanzkontrolle Schwarzarbeit wurden vier Strafverfahren und zehn Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet, die weitere Ermittlungen nach sich ziehen. Die durch die letztgenannten Strafverfahren betroffenen Personen wurden an Beamte des Ausländeramts des Kreises Gütersloh zu weiteren Maßnahmen in eigener Zuständigkeit übergeben.

Auch zukünftig wird die Polizei Gütersloh mit den Kooperationsbehörden weitere Verkehrskontrollen im Sinne der Verkehrssicherheit durchführen.

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