Herzebrock‑Clarholzer verursacht 15‑Kilometer‑Unfallserie auf der A2 nach Sekundenschlaf | Aktuelle Nachrichten und Informationen

Ein 64‑jähriger Herzebrock‑Clarholzer verursachte am 14. Januar auf der A2 eine rund 15 Kilometer lange Unfallserie, nachdem er mutmaßlich am Steuer eingeschlafen war. Ein LKW‑Fahrer stoppte den stark beschädigten Mercedes schließlich. Der Sachschaden liegt bei etwa 20.000 Euro.

Herzebrock‑Clarholzer verursacht 15‑Kilometer‑Unfallserie auf der A2 nach Sekundenschlaf

Unfallflucht mit Funkenflug auf der A2

(POL Bielefeld) Am Mittwochabend, 14.01.2026, schlief ein 64-jähriger Mann mutmaßlich am Steuer seines Mercedes ein und kollidierte auf einer Strecke von rund 15 Kilometern mehrfach mit der Mittelschutzplanke. Ein LKW-Fahrer bremste das Auto schließlich aus.

Nach dem aktuellen Kenntnisstand befuhr ein 64-jähriger Mann aus Herzebrock-Clarholz gegen 21:15 Uhr mit einem Mercedes E 250 die A2 in Fahrtrichtung Dortmund. In Höhe des Rastplatzes Lipperland Nord kam er mutmaßlich aufgrund eines Sekundenschlafs nach links von der Fahrbahn ab und kollidierte mehrfach mit der Mittelschutzplanke, wodurch erheblicher Schaden am Fahrzeug entstand.

Doch statt den Unfall der Polizei zu melden, setzte der Mercedes-Fahrer seine Fahrt zunächst fort und hinterließ Fahrzeugteile auf der Fahrbahn. Das linke Vorder- und Hinterrad des Mercedes waren durch die Kollisionen zerstört, wodurch das Auto schließlich auf Felgen fuhr und Funken flogen.

Ein 41-jähriger LKW-Fahrer aus Bielefeld bemerkte den fahrenden und stark beschädigten Mercedes. Um Schlimmeres zu verhindern, bremste er das Auto des 64-Jährigen kurz vor der Anschlussstelle Bielefeld-Süd auf dem Seitenstreifen aus.

Ein 33-jähriger Mann aus Ascheberg, befand sich hinter den zwei Fahrzeugen und fuhr mutmaßlich über ein verlorenes Fahrzeugteil des Mercedes. Nach einer ersten Prüfung entstand kein Schaden. Am Land Rover eines 25-Jährigen aus Petershagen entstand beim Überfahren eines Mercedesteils leichter Sachschaden.

Auf die alarmierten Polizisten machte der Mercedes-Fahrer zunächst einen verwirrten Eindruck. Der ebenfalls alarmierte Rettungsdienst stellte aber keine medizinischen Auffälligkeiten bei dem 64-Jährigen fest. Alkohol- und Drogentests verliefen ebenfalls negativ. Schließlich gab der Herzebrock-Clarholzer gegenüber den Polizisten an, dass er möglicherweise am Steuer eingeschlafen sei.

Es entstand ein Sachschaden von rund 20.000 Euro. Der 64-Jährige muss sich nun für die Straßenverkehrsgefährdung infolge des Sekundenschlafs und für die Unfallflucht verantworten. Sein nicht mehr fahrbereites Auto wurde abgeschleppt.