Frontalzusammenstoß reißt Fahrzeuge in den Graben – Ermittlungen laufen
Von Andreas Eickhoff
Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Gütersloher Straße ist am Dienstagmorgen eine 61‑jährige Autofahrerin lebensgefährlich verletzt worden. Die Frau war mit ihrem Toyota Yaris in Richtung Herzebrock unterwegs, als es gegen 7.30 Uhr zu einem Frontalzusammenstoß mit einem entgegenkommenden Opel Zafira kam.
Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei geriet die 34‑jährige Fahrerin des Opel aus Herzebrock‑Clarholz kurz vor der Schulbushaltestelle Emsbrücke aus bislang ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn. In ihrem Fahrzeug saßen drei Mädchen im Alter von 13, 15 und 16 Jahren, die gemeinsam auf dem Weg nach Gütersloh waren.
Die beiden Fahrzeuge prallten mit großer Wucht frontal zusammen. Durch die Kollision wurden jeweils die linken Vorderräder aus den Aufhängungen gerissen. Beide Autos schleuderten anschließend in den Straßengraben der Fahrtrichtung Herzebrock und blieben dort auf dem Dach liegen. Trümmerteile verteilten sich über die gesamte Fahrbahn.
Glasscheiben splitterten, Bauteile lösten sich und übersäten die Straße. Der Fahrer eines dem Toyota folgenden Skoda Octavia konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen; sein Kombi wurde durch umherfliegende Teile leicht beschädigt.
Die Gütersloher Straße wurde zwischen Pixel und der Straße Am Stellbrink vollständig gesperrt. Zahlreiche Polizeibeamte übernahmen die Verkehrsregelung und sicherten die Unfallstelle weiträumig ab.
Nach dem Notruf alarmierte die Kreisleitstelle drei Rettungswagen aus Gütersloh sowie einen weiteren aus Rheda‑Wiedenbrück. Zusätzlich rückte der Löschzug Quenhorn zur Unterstützung an, um die Rettungsarbeiten abzusichern und die Unfallstelle zu sichern. Die Verletzten wurden vor Ort notärztlich versorgt und anschließend in Gütersloher Krankenhäuser gebracht. Die Verletzten wurden vor Ort notärztlich versorgt und anschließend in Gütersloher Krankenhäuser gebracht. Die 34‑Jährigen und die drei Jugendlichen wurden nach ersten Erkenntnissen leicht verletzt.
Zur Klärung des Unfallhergangs wurde ein Verkehrsunfallaufnahmeteam der Polizei Bielefeld angefordert. Die Spezialisten sicherten umfangreiche Spuren an den Fahrzeugen und auf dem Asphalt. Ein von der Staatsanwaltschaft Bielefeld beauftragter Sachverständiger begann noch während der Unfallaufnahme mit der Rekonstruktion des genauen Unfallgeschehens. Die Ermittlungen dauern an.
In dem Toyota wurde zudem ein Hund transportiert, der scheinbar unverletzt blieb und später an der Unfallstelle abgeholt wurde.