Feuerwehr trennt Autodach ab: 18-Jährige nach Unfall aus Nissan gerettet | Aktuelle Nachrichten und Informationen

Ein Verkehrsunfall auf der Oelder Straße hat am Sonntagnachmittag einen größeren Rettungseinsatz ausgelöst. Eine 18-jährige Beifahrerin klagte nach dem Abkommen eines Nissan Micra von der Fahrbahn über Rückenschmerzen und musste von der Feuerwehr schonend aus dem Fahrzeug befreit werden.

Feuerwehr trennt Autodach ab: 18-Jährige nach Unfall aus Nissan gerettet

Oelder Straße zeitweise gesperrt: Rettungseinsatz nach Verkehrsunfall

Von Andreas Eickhoff

(ei) Ein Verkehrsunfall auf der Oelder Straße hat am Sonntagnachmittag einen größeren Rettungseinsatz ausgelöst. Nachdem eine 18-jährige Beifahrerin über Rückenschmerzen geklagt hatte, rückten die Löschzüge Herzebrock und Clarholz zur technischen Rettung aus.

Nach Angaben der Polizei war gegen 14.25 Uhr ein 18-Jähriger mit einem roten Nissan Micra gemeinsam mit seiner gleichaltrigen Beifahrerin auf der Oelder Straße aus Richtung Möhler kommend in Fahrtrichtung Boesfeld unterwegs. Kurz hinter der westlichen Einmündung der Brocker Straße verlor der junge Fahrer in Höhe des Modellflugplatzes aus bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der Nissan kam in einer leichten Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab und rutschte in einen Straßengraben.

Zunächst trafen Rettungswagen aus Herzebrock-Clarholz und Rheda-Wiedenbrück sowie das Notarzteinsatzfahrzeug aus der Doppelstadt an der Unfallstelle ein. Da die Beifahrerin über Rückenschmerzen klagte, entschied die Notärztin, die Feuerwehr zur patientenschonenden Rettung nachzualarmieren.

Unter der Leitung des stellvertretenden Gemeindebrandinspektors Peter Hagemann wurden die Löschzüge Herzebrock und Clarholz eingesetzt. Um die junge Frau möglichst schonend aus dem Fahrzeug zu befreien, trennten die Einsatzkräfte unter anderem das Dach des Kleinwagens ab. Die Rettungsarbeiten gestalteten sich aufgrund der steilen Böschung des wasserführenden Straßengrabens besonders anspruchsvoll.

Rund eine Stunde nach dem Unfall konnte die Beifahrerin mithilfe einer Spezialtrage aus dem Fahrzeug gerettet werden. Nach der notärztlichen Erstversorgung an der Unfallstelle wurde sie zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht. Dort konnte sie nach ambulanter Behandlung wieder entlassen werden.

Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten sperrte die Polizei die Kreisstraße 9 zeitweise vollständig. Gegen 17 Uhr wurde die Strecke wieder für den Verkehr freigegeben.

An dem Nissan entstand Totalschaden. Der Kleinwagen musste abgeschleppt werden.