Nach mehreren Anläufen hat es endlich geklappt: Michael Gnegel hat das traditionelle Hirschgeweihschießen der Schützengilde Herzebrock gewonnen
Der 48-Jährige erzielte 185 von 200 möglichen Ringen. Anne Rittmeier (180) und Christopher Kuhre (178) landeten somit auf den Plätzen zwei und drei. „Der ewige Zweite“ hatte Gnegel im Verein bereits den Beinamen eingebracht. Umso größer war die Freude über den nun errungenen Sieg. „Mich freut es, dass Michael Gnegel endlich mal gewonnen hat“, sagte Schießaufsicht André Korbach.Geschossen wurde an drei Terminen um das Hirschgeweih, das vom Ehrenvorsitzenden Horst Schnitker gestiftet wurde. Mehr als zehn Schützinnen und Schützen nahmen am Wettbewerb teil. Auch der amtierende Schützenkönig Benno Ewerszumrode stellte sich der Herausforderung. Geschossen wurde mit dem Kleinkalibergewehr mit Auflage. In zwei Serien mit jeweils zehn Schuss konnten maximal 200 Ringe erzielt werden. Bei Ringgleichheit hätte zunächst das Ergebnis der zweiten Serie und anschließend eine Zehntelwertung über die Platzierung entschieden. Gnegel erhielt als Sieger den neu gestifteten Hirschgeweih-Pokal. Die Wandertrophäe wurde von der Schützenkönigin 2025/26, Yvonne Korbach, gestiftet und bleibt jeweils ein Jahr beim Sieger. Außerdem gab es für Gnegel einen großen Orden als bleibende Erinnerung sowie ein Preisgeld von 50 Euro, das Ehrenvorsitzender Horst Schnitker zur Verfügung stellte.Gnegel gehört der Schützengilde seit mehr als 25 Jahren an und ist derzeit stellvertretend als Sportwart tätig. Für die bisherigen Gewinner des Wanderpokals gilt eine fünfjährige Sperre.
Bei der Schützengilde stehen bereits die nächsten Termine an. Am 2. Oktober findet die Jahreshauptversammlung der Kompanie Dorf statt, am 30. Oktober folgt die Veranstaltung von der Kompanie Bosfeld-Brock. Ein Oktoberfest wird in diesem Jahr nicht veranstaltet.