Heerder Flutlichtschießen feiert gelungene Premiere: Knutlicht-Schützen sichern sich den Sieg | Aktuelle Nachrichten und Informationen

Spannung bis kurz vor Mitternacht: Beim ersten „Heerder Flutlichtschießen“ traten 21 Teams gegeneinander an, um das eigens gestaltete Fässchen aus dem Kugelfang zu holen. Erst mit dem 276. Schuss stand der Sieger fest. Die Heerder „Knutlicht-Schützen“ durften sich am Ende über den Pokal und den Hauptpreis freuen. Hunderte Zuschauer verfolgten das stimmungsvolle Wettkampfgeschehen unter Flutlicht.

Heerder Flutlichtschießen feiert gelungene Premiere: Knutlicht-Schützen sichern sich den Sieg

Heerder Schützenfest 2026: Erstes „Heerder Flutlichtschießen“ ein voller Erfolg

Von Herbert Strotmann

Am Freitagabend um 20:45 Uhr startete im Rahmen des Heerder Schützenfestes das 1. „Heerder Flutlichtschießen“ für Vereine, Gruppen, Stammtische, Firmen etc. an der Vogelstange auf dem Schützenplatz. Jedes Team bestand aus mindestens 4, mitunter auch sogar aus deutlich mehr Schützen.

21 Teams waren angetreten, um das vom Vogelbauer Werner Bellmann mit seiner Familie dekorativ kreierte Fässchen mit Flaschen als Insignien aus dem Kugelfang zu holen. Das Design des Fässchens wurde dabei im Wesentlichen auch durch Heidi Bellmann bestimmt. Der Schießstand war gut umringt mit den Teams sowie den vielen Zuschauern und Besuchern und mit zunehmender Dunkelheit wurde es ein echtes und spannendes Flutlichtschießen.

Zunächst ging es für die Teams darum, mit Einzelschüssen aus jeder Mannschaft die Flaschen/Insignien herunterzuholen. Die erste Flasche holte mit dem 19. Schuss Marcel Hinkerohe vom Team „Operation Vogelsturz“ der Herzebrocker Schützengilde herunter. Es folgte die zweite Flasche durch Robert Wickern mit dem 37. Schuss und die dritte Flasche durch Andreas Kalze mit dem 87. Schuss. Beide Schützen kamen aus dem Team „Schloss Kompanie“ aus Marienfeld.

Um die bis dahin verstrichene Zeit etwas aufzuholen, ging es dann nach bisher 150 Schüssen auf den Korpus des Fässchens. Während des Schießens wussten die Moderatoren Dennis Winkelmann und Mario Westermann, die vielen Teilnehmer und Besucher gekonnt und humorvoll ins Bild zu setzen und den ein oder anderen Tipp zu geben. Trotzdem blieb das Fässchen zäh und es brauchte einiges, um die Seitenwände herunterzuholen. Schließlich wurde die Schusszahl für jedes Team auf fünf erhöht. Und dann flogen die Splitter des Kernholzes aus dem Kugelfang.

Hildegard Witt vom Team Kolping Clarholz setzte dem verbliebenen Holz mit ihren gezielten Schüssen derart zu, so dass bis auf ein Reststück alles runterkam. Gaby Buchmann von den Heerder „Knutlicht-Schützen“, holte dann mit einem einzigen gezielten und dem insgesamt 276. Schuss um 23:37 Uhr das Reststück aus dem Kugelfang. Somit stand der Sieger mit den „Knutlicht-Schützen“ fest und im Festzelt konnten sie ihren Pokal und den ersten Preis, ein 30Ltr-Fass Bier und einen Gutschein über eine Feier im kleinen Schützenheim entgegennehmen. Ein toller Heerder Abend klang dann mit Musik von DJ Daniel und kühlen Getränken stimmungsvoll im Zelt und auf dem Schützenplatz aus. Horrido!

Die Moderatoren (v.l.) Mario Westermann und Dennis Winkelmann.

Das Publikum am Schießstand.

Konzentration bei Schuss: Hildegard Witt vom Team Kolping Clarholz am Schießstand mit Schießwart Jochen Dräger.

Geschafft! Das Gewinnerteam steht fest: die „Knutlicht-Schützen“ aus Heerde.