Aufbrechen ins Weite: Ökumenischer Pilgerweg führt durch die Klosterwälder | Aktuelle Nachrichten und Informationen

Trotz großer Hitze machten sich 30 Pilgerinnen und Pilger auf den ökumenischen Weg durch die Klosterwälder in Herzebrock-Clarholz. Unter dem Motto „Aufbrechen ins Weite“ führten fünf Stationen durch Wald, Geschichte und spirituelle Impulse – bis zum abschließenden Segen und gemeinsamen Mittagessen in St. Christina.

Aufbrechen ins Weite: Ökumenischer Pilgerweg führt durch die Klosterwälder

Ökumenischer Pilgerweg durch die Klosterwälder in Herzebrock

Trotz des heißen Wetters pilgerten 30 Wanderer am letzten Sonntag auf dem zweiten ökumenischen Pilgerweg in Herzebrock-Clarholz. Unter dem Motto ‚Aufbrechen ins Weite‘ hatte ein Team aus der evangelischen und katholischen Kirchengemeinde um die Pfarrer Rainer Moritz und Josef Kemper fünf Stationen vorbereitet.

In der Kreuzkirche Herzebrock ging es mit einer Einstimmung in das Thema „Aufbrechen“ los. „Wir sind eingeladen, nicht nur äußerlich uns auf den Weg zu machen, sondern auch innerlich immer wieder aufzubrechen,“ so begrüßte Pfarrer Moritz die Pilgerschar. Dann führte der Weg durch den angenehm temperierten Bolandwald, durch den fürstlichen Begräbniswald und die Putz bis nach St. Christina, wo es den abschließenden Segen und ein gemeinsames Mittagessen im Pfarrheim gab. Immer wieder wurde innegehalten.

Die Geschichte vom Auszug aus Ägypten und die Wüstenwanderung bis ins Gelobte Land bildete den inhaltlichen Leitfaden. Dazu gab es Impulse zum Nachdenken, für das Gespräch unterwegs oder zur Körperwahrnehmung. Ein besonderer Höhepunkt war das Agapemahl mitten im sonnendurchfluteten Wald. In der Pfarrkirche St. Christina wurden alle Pilgernden von der Kühle des Raumes und festlicher Musik empfangen. An der Orgel spielte der Kantor der Versöhnungs-Kirchengemeinde, Jens Engel. Sabine Stephan-Beckmann regte an, über Ziele im Leben nachzudenken und teilte eine Pilgermuschel als Andenken an alle aus.

Beim anschließenden Mittagessen wurden schon Pläne für den Pilgerweg im nächsten Jahr geschmiedet. Nicht nur für Gisela Ginten-Hoffmann stand fest: „Das machen wir wieder!“