Info-Veranstaltung zum Thema Photovoltaik sehr gut besucht: Weitere Informationen stehen im Internet zur Verfügung

Info-Veranstaltung zum Thema Photovoltaik sehr gut besucht: Weitere Informationen stehen im Internet zur Verfügung

Unter dem Motto „Selfmade-Strom vom Firmendach“ hatten sich rund 180 Unternehmerinnen und Unternehmer beim gemeinsamen Info-Termin der Gemeinden Herzebrock-Clarholz und Langenberg sowie der Stadt Rheda-Wiedenbrück und der Landesgesellschaft NRW.Energy4Climate in der Stadthalle Rheda-Wiedenbrück informiert.

„Dies zeigt das enorm gesteigerte Interesse an erneuerbaren Energien insbesondere seit dem Beginn des Ukraine-Kriegs. Unternehmen, die einen Teil ihres Energiebedarfs nicht durch fossile Energieträger decken können, haben zurzeit einen großen wirtschaftlichen Vorteil“ bilanziert Marco Diethelm, Bürgermeister von Herzebrock-Clarholz.

Während der Veranstaltung wurden zunächst grundlegende Kenntnisse über den Mehrwert einer Photovoltaikanlage, sowie Auslegung, Wirtschaftlichkeit und Statik vermittelt. Außerdem wurden verschiedene Stromvermarktungs- und Betreibermodelle vorgestellt. Rüdiger Brechler, Experte für die Themen Photovoltaik und Elektromobilität und Geschäftsführer der EANRW GmbH, erläuterte den Teilnehmern die theoretischen Grundlagen, während Markus Schierl von der Firma Solartechnik Schierl aus der Praxis berichtete. Zwischen den Themenblöcken wurden viele Fragen aus dem Publikum diskutiert. Insbesondere die Frage nach der wirtschaftlichsten Einspeiseoption und der Nutzung von Speichern interessierte die Teilnehmer. Die Experten erläuterten auch ganz aktuelle Themen wie Notstromfähigkeit von Speichern und bidirektionales Laden.

„Die Veranstaltung hat eindeutig gezeigt, dass die Installation einer Photovoltaikanlage eine zeitgemäße unternehmerische Maßnahme entspricht, die Ökonomie und Ökologie in Einklang bringen kann“, sagt Rheda-Wiedenbrücks Wirtschaftsförderer Sebastian Czoske

Im Hinblick auf die Planung einer Photovoltaikanlage betonte Petra Schepsmeier von Energy4climate: „Auch, wenn der Weg zur eigenen Photovoltaikanlage aufgrund von Materialknappheit und Fachkräftemangel derzeit lang sein kann, lässt sich die Wartezeit sinnvoll nutzen.“

Dabei möchten die drei Kommunen die ortsansässigen Unternehmen gerne unterstützen. Bei Rückfragen stehen daher Wirtschaftsförderer Sebastian Czoske für die Stadt Rheda-Wiedenbrück, Jörg Moselage für die Gemeinde Langenberg und Klimaschutzmanagerin Caroline Hüttemann für die Gemeinde Herzebrock-Clarholz gerne zur Verfügung.

Auf der Internetseite www.herzebrok-clarholz.de finden Interessierte im Bereich Klimaschutz außerdem Info-Flyer und weitere Beratungsangebote zum Thema Photovoltaik auf Unternehmensdächern.

Caroline Hüttemann steht für Fragen unter der Emailadresse c.huettemann@herzebrock-clarholz.de und per Telefon 05245 444 232 gern zur Verfügung.

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