25 Jahre Jugendzentrum Pentagon in Clarholz

Mit einem Tag der offenen Tür, Kaffee, Kuchen, Attraktionen für Kinder und Jugendliche und Wegbegleiter feierte das Jugendzentrum Pentagon, sein 25-jähriges Bestehen.

25 Jahre Jugendzentrum Pentagon in Clarholz

Unter den Gästen: ehemalige Mitarbeiter, der stellv. Bürgermeister Norbert Ahlke (CDU), der Altbürgermeister Gottfried Pavenstädt sowie Vertreter aus Verwaltung und Politik der Doppelgemeinde von heute und damals.

Gottfried Pavenstädt, ließ es sich nicht nehmen, den Brief, den wohl Jugendliche vor 25 verfasst hatten, den Gästen vorzulesen. Daraufhin seien die Kommunalpolitiker im Gemeinderat aktiv geworden und seien das Thema gemeinsam angegangen.

Am 26. Juni 1997 öffnete das JZ Pentagon das erste Mal seine Räume für inzwischen viele Jahrgänge von Kindern und Jugendlichen aus Clarholz und Umgebung. Zunächst fand die offene Kinder- und Jugendarbeit unter der Leitung von Schulsozialarbeiterin Silke Hassain in einer Garage neben der Wilbrandschule statt. Im Jahr 2003 zog das Pentagon in einen Neubau direkt neben der Zweifachsporthalle. Hier übernahm die Dipl. Sozialpädagogin und Medienpädagogin Andrea Lohnherr die Hausleitung. Seitdem treffen sich hier Kinder und Jugendliche ab 6 Jahren, um gemeinsam die Freizeit zu verbringen oder an einer der zahlreichen Aktionen teilzunehmen. So stehen ein Kickertisch, ein Billardtisch, Spielekonsolen, Gesellschaftsspiele und vieles Weitere zur Verfügung.

„Wir haben Angebote für Kinder und Jugendliche, bei uns ist das separiert vom Kinderprogramm über dem Teenietreff bis zum geschlechtsspezifischen Programm. Medienpädagogik ist hier unser Schwerpunkt geworden. Wir haben gemeinsam in den Jahren umgebaut, renoviert und neu möbliert. In den vergangenen Jahren ist vieles geblieben und einiges dazu gekommen“, berichtete Andrea Lohnherr, die noch mal auf den Fachpersonalmangel aufmerksam machte und hofft, dass die halbe Fachpersonalstelle, die erst noch genehmigt werden muss, ausgeschrieben werden kann und sie dann auch besetzt wird.

Die Spiele seien medialer geworden, aber die Klassiker kämen auch nicht zu kurz UNO Extrem sei aktuelle der Hit. Die Kinder und Jugendliche hätten nicht mehr so viel Interesse, projektorientiert zu arbeiten, aufgrund des langen Schultages. Die Kinder und Jugendlichen wollen im JZ Pentagon die freie Zeit für das Treffen mit Freunden haben. Darüber hinaus werden immer wieder besondere Aktionen durchgeführt, beispielsweise die Inklusiven Ferienspiele auf dem Erlebnishof-Lönne-Tickmann, Besuche in Freizeitparks, Kinobesuch oder Klettern.

Zum aktuellen Team gehören: Ralf Brester, Marc Tebar Caballero, Karolina Lunitz, Annika Beukmann, Tatjana Morunova und Janine Klein.

„Die Jugendlichen haben sich damals neben der Vereinsjugendarbeit eine freie Jugendarbeit gewünscht, wo sie sich treffen dürfen. Und auch gleichaltrige Kennenlernen und einen Ansprechpartner finden, das ist Euch gut gelungen und ohne Euch würde es nicht so gut laufen“, so die Ausschussvorsitzende des Jugend-, Familien-, Senioren- und Sozialausschuss, Petra Lakebrink (Die Grünen), ihr Dank richtete sie vor allem an Andrea Lohnherr, die durch ihre langjährige Arbeit die Kinder- und Jugendarbeit sowie das Haus prägt, und ihrem Team.

Das Jugendzentrum Pentagon ist heute aus der Jugendarbeit der Gemeinde nicht mehr wegzudenken, da waren sich alle einig.

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