Klares Votum im Wahlkreis 95: SPD nominiert Frauke Großer | Aktuelle Nachrichten und Informationen

Die SPD im Wahlkreis 95 hat Frauke Großer einstimmig zur Direktkandidatin für die Landtagswahl nominiert. Die Gütersloher Ratsfrau setzt auf Gleichstellung, soziale Gerechtigkeit und starke Kommunen. In ihrer Rede betonte sie, politische Blockaden lösen und das Miteinander stärken zu wollen.

Klares Votum im Wahlkreis 95: SPD nominiert Frauke Großer

SPD nominiert Frauke Großer einstimmig für den Landtag

Die SPD im Wahlkreis 95 stellt sich geschlossen für die kommende Landtagswahl auf: Bei der Wahlkreiskonferenz im Harsewinkler Kulturort Wilhalm wurde Frauke Großer am 7. Mai von den Genossinnen und Genossen einstimmig zur Direktkandidatin für Gütersloh, Harsewinkel und Herzebrock-Clarholz gewählt.

Die Gütersloherin ist beruflich als Immobilienfachwirtin bei der Evangelischen Kirchengemeinde tätig und bringt reichlich politische Erfahrung mit. Sie ist Ratsfrau in Gütersloh, engagiert in den Ausschüssen für Finanzen, Kultur und Soziales sowie stellvertretende Ortsvereinsvorsitzende und Vorsitzende der AG Frauen im Kreisverband. In ihrer Rede legte sie den Fokus auf Gleichstellung, soziale Gerechtigkeit und das Miteinander: „Echte Veränderung entsteht nur im Miteinander. Ich will die politische Mitte stärken und Verbindungen statt Spaltung fördern.“

Als Landtagskandidatin will Großer vor allem die Blockaden der lokalen Politik lösen. Aus der Kommunalpolitik weiß sie, dass viele Lösungen an Landesgesetzen und fehlender Finanzierung scheitern. Ihre Schwerpunkte für den Landtag sind klar definiert:

  • Gleichstellung & Familie: Großer fordert Chancengleichheit für alle Lebensformen, die Entlastung bei der Sorgearbeit und den aktiven Kampf für ein dringend benötigtes zweites Frauenhaus im Kreis Gütersloh, finanziert durch das Land.

  • Teilhabe im Alltag: Niemand dürfe abgehängt werden. Sie setzt sich für eine bessere Nahverkehrs-Anbindung der Ortsteile (mit vergünstigten Angeboten für Jugendliche und Senioren), barrierefreie Inklusion sowie niedrigschwellige Beratungsangebote für psychische Gesundheit im ländlichen Raum ein.

  • Kommunen finanziell stärken: Schluss mit dem „Aufgaben-Transfer ohne Geld“. Großer fordert, dass das Land die Kosten übernimmt, wenn es Aufgaben delegiert, und will ein Sondervermögen durchsetzen, bei dem 80 Prozent der Bundesmittel direkt und unbürokratisch an die Kommunen für Schulen, Kliniken und Infrastruktur fließen.

Frauke Großer will im Landtag die Hebel bewegen, damit Aufgaben und Gelder vor Ort endlich wieder zusammenpassen – und gleichzeitig ein positives Vorbild für Frauen in der Politik sein.

Hinweis: Der Artikel enthält Wahlwerbung. Die Inhalte entsprechen nicht zwangsläufig der Haltung der Redaktion.