Betriebsausschusses der Gemeinde Herzebrock-Clarholz bespricht Ladeinfrastruktur für Elektromobilität

Betriebsausschusses der Gemeinde Herzebrock-Clarholz bespricht Ladeinfrastruktur für Elektromobilität

Beim nächsten Betriebsausschuss der Gemeinde Herzebrock-Clarholz am 29.03.2022 steht die Ladeinfrastruktur für Elektromobilität auf der Agenda.

Insbesondere im vergangenen halben Jahr verzeichnet die Gemeinde eine starke Nachfrage nach Ladeinfrastruktur durch die Bürger. Da auch kaum weitere öffentliche Lademöglichkeiten vorhanden sind, kann man davon ausgehen, dass die öffentliche Ladeinfrastruktur, die durch die Gemeinde zur Verfügung gestellt wird, für viele Bürger der entscheidende Faktor bei Überlegungen zum Wechsel auf elektrische betriebene Fahrzeuge darstellt.

Der Klima- und Umweltausschuss hat in seiner Sitzung am 13.01.2022 beschlossen, insgesamt 10 Ladesäulen für öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge zu errichten. In seiner Sitzung hat der Klima- und Umweltausschuss auch die Standorte der Ladesäulen beschlossen.

Vor diesem Hintergrund hat die Verwaltung ein Konzept für die Ladeinfrastruktur in Herzebrock- Clarholz ausgearbeitet, welches, auch auf Grundlage des Mobilitätskonzeptes, folgende Ausstattungen für die oben genannten Standorte vorschlägt:

  1. Marktplatz Clarholz

  2. Rathaus

  3. Paul-Craemer-Platz

  4. Bahnhof Herzebrock

  5. Bahnhof Clarholz

  6. Holzhofstadion

  7. Wilbrandschule

  8. Von-Zumbusch-Schule

  9. Hallenbad

  10. Schützenheim

Die Gemeinde hat einen Fördermittelbescheid über die Gewährung von Zuwendungen für die Errichtung öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in Höhe von 125.600,- € erhalten. Der Finanzierungsplan weist Ausgaben in Höhe von 177.500,- € für die reine Anschaffung und Errichtung der Ladesäulen aus.

Die Gemeindewerke würden die Lieferung, den Bau und den kompletten Betrieb in Form eines Betreibermodells ausschreiben. Hierdurch werden die Wartung und der Notdienst für die Ladesäulen mit ausgeschrieben. Die komplette Vergabe bietet sich an, da bei den Gemeindewerken bisher weder das entsprechende Fachpersonal noch das Knowhow für den Betrieb vorhanden ist. Als Berater für die Ausschreibung wird voraussichtlich die Kommunalagentur NRW herangezogen.

Bei einer Anhebung des Verkaufspreises auf zum Beispiel 0,4 €/kWh würfe jährlich ein Defizit von rund 11.000,- € anfallen.

Unabhängig vom Verkaufspreis schlagen die Gemeindewerke vor, zunächst die Beschlüsse über die Übertragung der Aufgabe auf die Gemeindewerke zu fassen, damit die Ladeinfrastruktur jetzt zügig ausgeschrieben und bis Jahresende errichtet werden kann.

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