Bis zur Turmspitze: Dachdecker‑Kunst am Turm der Pfarrkirche St. Christina früher und heute | Aktuelle Nachrichten und Informationen

Nach dem Unwetter Anfang des Jahres wurden heute die Sturmschäden am Kirchturm der Pfarrkirche St. Christina behoben. Mit einem 60‑Meter‑Kran arbeiteten Dachdecker bis zur Turmspitze und darüber hinaus, um lose Schieferplatten zu ersetzen. Bereits am Mittag waren die Reparaturen abgeschlossen.

Bis zur Turmspitze: Dachdecker‑Kunst am Turm der Pfarrkirche St. Christina früher und heute

Sturmschäden am Kirchturm behoben

Die Sturmschäden am Kirchturm der Pfarrkirche St. Christina, die bei einem Unwetter Anfang des Jahres entstanden waren, sind heute erfolgreich behoben worden. Durch die starken Windböen hatten sich an mehreren Stellen Schieferplatten gelöst und waren herabgefallen. Um die beschädigten Bereiche sicher zu erreichen, kam nun ein außergewöhnlich großer Kran zum Einsatz.

Präzisionsarbeit in 47 Metern Höhe – bis zur Turmspitze und darüber hinaus

Die Firma Peterburs rückte mit einem 60 Meter hohen Kran an, dessen Gondel bis zur Turmspitze – und sogar darüber hinaus ausgefahren werden konnte, bis hinauf zum goldenen Hahn. Von dort aus führten die Mitarbeiter der Firma Hunkenschröder Landwehr die Reparaturarbeiten durch.

Die Handwerker passten die benötigten Naturschieferplatten direkt in der Gondel individuell an und brachten sie passgenau an den beschädigten Stellen an. Dank der modernen Technik konnten die Arbeiten zügig und sicher abgeschlossen werden. Bereits am Mittag war alles wieder vorbei.

Ein Blick zurück: Reparaturen früher ohne Kran

Dass Schieferplatten am Kirchturm ausgetauscht werden müssen, ist nicht neu. Bereits 1977 standen ähnliche Arbeiten an – damals jedoch ohne die Unterstützung eines Krans.

„Früher ging man mit dem Strick aus dem Turmfenster und kletterte dann mit einer Leiter weiter nach oben“, erinnert sich Norbert Dreisilker. Bei einer Turmhöhe von 47 Metern war das ein riskantes Unterfangen.

Zum heutigen Verfahren sagt er schmunzelnd: „So ist es natürlich einfacher.“