Wieder Vandalismus im Klostergarten Herzebrock

Wieder Vandalismus im Klostergarten Herzebrock

Bild und Text: Karl-Hermann Schlepphorst

Woher kommt diese Zerstörungswut und wie entsteht sie? Warum wird die materielle Schädigung von Mitmenschen und örtlichen Vereinen sowie die missachtende Beschädigung historischer Gebäude im Klosterensemble bewusst in Kauf genommen?

Zerstörte Ruhebänke, Farbsprühereien und eingeworfene Scheiben an der Kirche und am Kloster waren es schon häufiger. Jetzt wurden eingige Scheiben der Fenster des Heimatmuseums im Klosternordflügel und weitere Scheiben zerstört. Als Wurfgeschosse dienten halbreife Äpfel, die von den Obstbäumen im Klostergarten "geerntet" wurden, und dann noch auf zerstörerische Art für die Natur: Ein starker Leitast wurde am Kronenansatz aus einem vor erst knapp 20 Jahren gepflanzten Baum gerissen, um an die Früchte oder genauer gesagt an die Wurfgeschosse zu kommen.

Wie kann man diese Energie vermutlich junger Menschen in eine für unsere Gesellschaft und für ein gutes Miteinander positive und nützliche Richtung umlenken? Wer erkennt hier seine Aufgabe? Wie erreicht man die Übermütigen - kann man sie überhaupt moch erreichen? Dennoch: Strafverfolgung durch die Polizei wird am Ende allein nicht die Lösung sein.

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