Klimaschutzkonzept in Herzebrock-Clarholz: Fördermittel ermöglichen Umsetzung von Maßnahmen

Klimaschutzkonzept in Herzebrock-Clarholz: Fördermittel ermöglichen Umsetzung von Maßnahmen

122.000 Euro Fördermittel stehen in der Gemeinde Herzebrock-Clarholz zur Umsetzung der Maßnahmen aus dem Klimaschutzkonzept für den Zeitraum von drei Jahren unterstützend zur Verfügung.

„Das Klimaschutzkonzept ist sowohl sehr detailliert angelegt als auch sehr umfangreich. Es bietet damit vielfältige Möglichkeiten, effektiv handeln zu können“, sagt Bürgermeister Marco Diethelm. „Ganz unterschiedliche Bereiche des Lebens in unserer Gemeinde sind dabei berücksichtigt“, so Diethelm.

Die insgesamt 43 Maßnahmen des Konzepts können auf den Internetseiten www.herzebrock-clarholz.de in der Rubrik Bauen, Umwelt und Wirtschaft eingesehen werden. Da geht es beispielsweise um den Einsatz erneuerbarer Energien insgesamt, Klimagerechtes Sanieren im Bereich Bauen und Wohnen sowie auch um kleinere, ganz persönlich umsetzbare Maßnahmen wie etwa die Nutzung von Fahrrad oder ÖPNV und Nachhaltigkeit beim Einkauf von Lebensmitteln, Kleidung und Elektrogeräten.

Gefördert werden hauptsächlich Personalkosten für das Klimaschutzmanagement, außerdem Öffentlichkeitsarbeit sowie Beratung und Unterstützung bei der Umsetzung der Maßnahmen. Die Förderung stammt aus der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums, die verschiedene klimafreundliche Projekte in ganz Deutschland fördert. Gewährt wurden die Gelder durch den Projektträger Jülich. Die Projektträgerschaft hat Anfang 2022 zur Zukunft – Umwelt – Gesellschaft gGmbH gewechselt. Auch die Abwicklung des Vorhabens läuft über die Projektträgergesellschaft.

Erste Schritte zur Umsetzung der Maßnahmen sind bereits getan. Die verwaltungsinterne Steuerungsgruppe, bestehend aus Bürgermeister Marco Diethelm, Fachbereichsleitungen sowie Mitarbeitenden aus den Bereichen Öffentlichkeitsarbeit, Fördermittelmanagement und Klimaschutz, hat sich getroffen und die Gründung von Projektteams beschlossen. In den Projektteams sollen Maßnahmen gebündelt und effizient abgearbeitet werden.

Einige Projektteams haben Ihre Arbeit bereits aufgenommen. Einen Überblick über die bisher angegangenen Aufgaben gab die Klimaschutzmanagerin Caroline Hüttemann während der letzten Sitzung des Klima- und Umweltausschusses. „Viele Maßnahmen erfordern eine ausführliche Planung und Vorarbeit, daher ist es wichtig, möglichst früh mit den ersten Schritten zu beginnen“, erläutert Hüttemann.

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