28 Jubilare feiern die Goldkommunion
Am Pfingstmontag wurde im Hochamt traditionell mit der Dankmesse der Erstkommunionkinder das Jubiläum der Goldkommunikanten gemeinsam gefeiert. Vor fünfzig Jahren haben 70 Kinder mit dem damaligen Clarholzer Pfarrer Josef Brockmann die Erstkommunion gefeiert. 28 Ehemalige waren der Einladung gefolgt, drei Personen konnten nicht ermittelt werden und eine Person ist im Jahr 2024 verstorben. Im letzten Jahr feierten nur wenige Jubilare ihre Goldkommunion, da es in den Jahren 1975/1976 eine Veränderung gegeben hat: Die Erstkommunionfeier sollte nicht mehr im 2. Schuljahr stattfinden, sondern auf das 3. Schuljahr verlegt werden, so haben es der damalige Pfarrer Josef Brockmann und das Lehrerkollegium der katholischen Wilbrandschule zusammen überlegt und entschieden. Die Eltern der angehenden Kommunionkinder konnten 1975 wählen, ob ihr Kind im 2. oder 3. Schuljahr zur Erstkommunion geht. Am 18. Mai 1975 haben 21 Kinder die Erste Heilige Kommunion empfangen. Die Mehrheit - 70 Kinder - sind dann 1976 im 3. Schuljahr zur Erstkommunion gegangen.
Vor der Segnung der Gegenstände/Geschenke zur Erstkommunion sprach Pastor Kemper die Kommunionkinder an, welche Geschenke sie bekommen haben. Die Kinder freuten sich davon erzählen zu können. Unter anderem waren dabei ein Bronze-Engel, ein Schutzengel, Gebetswürfel, Schmuck, eine Kette mit Kreuzchen oder eine Uhr, ein Besen von Harry Potter, ein Tagebuch, einen Ausflug in das Legoland, zum Europapark oder zu Arminia Bielefeld. Besonders freute des den Pfarrer, dass es auch Gebetbücher, Rosenkränze oder eine Bibel als Geschenk gegeben hat. Als Geschenk der Kirchengemeinde erhielten die Kinder nach der Messe ein Bronze-Kreuz mit dem Wunsch, dieses als Zeichen der Verbundenheit zuhause im Zimmer aufzuhängen und abends davor ein Gebet zu sprechen.
Auf die Frage, welche Geschenke es vor 50 Jahren gegeben hat, antworteten einige der Jubilare: Damals gab es Stapel an Büchern, Stoff-Taschentücher, Handarbeitskörbchen oder einen roten Fußball, so die Antworten. Eine Teilnehmerin hatte 1976 eine Halskette geschenkt bekommen, die sie zum Tag der Goldkommunionfeier getragen hat. Pastor Kemper gratulierte allen Jubilaren und dankte für die Teilnahme. Ein herzliches Dankeschön richtete er an den Heimatverein, insbesondere an Annette Gehrmann und Karl Haunert, für die intensive Vorbereitung und Gestaltung dieses Festtages. Bereits seit dem Jahr 1960 richtet der Clarholzer Heimatverein dieses Fest aus. Für viele der Jubilare war dieses Treffen mehr als nur eine Feier – es ist ein Moment des freudigen Wiedersehens und der Gemeinschaft. Nach dem Gottesdienst folgte ein Empfang im Konventshaus. Dort richtete die Vorsitzende des Heimatvereins Mechthild Gröver einige Worte an die Jubilare und gratulierte Ihnen.
Ortsvorsteher Franz-Josef Tegelkamp und Annette Hagenkötter als Vertreterin der kirchlichen Gemeinde schlossen sich dem an und richteten ebenfalls einige Worte an die Goldkommunikanten. Zusammen mit Pastor Kemper folgte ein reger Austausch mit allen Teilnehmenden. Anschließend ging es zum Mittagessen in das Gasthaus Rugge. Bei sommerlichen Temperaturen konnte die Gruppe draußen sitzen und den schönen Blick zur Pfarrkirche und dem Vorplatz genießen. Um 16 Uhr am Nachmittag gab es noch eine interessante Führung mit Gottfried Pavenstädt Westhoff, der viel Wissenswertes rund um die Pfarrkirche und weiteren Gebäuden sowie Geschichtliches und einige Anekdoten zum Besten gab. Dabei wurden auch viele Erinnerungen von der Kommunion vor 50 Jahren miteinander geteilt.
Die Feier zur Goldkommunion war ein besonderes Ereignis, da waren sich alle einig. Zum Abschluss verweilten noch Einige an der Eisdiele und ließen so diesen besonderen Tag ausklingen.