„Kinder stark mach Projekt“ - von der Kreissparkasse Wiedenbrück mit 1000 € unterstützt

In den vergangenen Monaten hat sich das Team vom St. Michael Kindergarten in Pixel in dem Projekt „Gemeinsam stark für Kinder“ fortgebildet, dass die freiberufliche Deeskalationstrainerin, Traumpädagogin und Pflegepädagogin Kirsten Weyand leitete.

„Kinder stark mach Projekt“ - von der Kreissparkasse Wiedenbrück mit 1000 € unterstützt

Bestandteil des Projektes war jeweils ein Kindertraining an zwei Vormittagen für die 12 angehenden Schulkinder der Einrichtung. Die Kreissparkasse Wiedenbrück unterstützte dieses Projekt jetzt mit 1000 €, „Wir unterstützen das Projekt sehr gerne, weil es grundsätzlich und in heutiger Zeit sicherlich besonders wichtig ist, das Selbstbewusstsein der Kinder zu stärken“, so der Herzebrocker Geschäftsstellenleiter der Kreissparkasse, Matthias, Späte.

In dem Projekt geht es darum, die Gefühle der Kinder ernst zu nehmen, ihr Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen zu stärken sowie ihre Konfliktfähigkeit zu fördern. Starke Kinder sind weniger gefährdet Opfer zu werden und können in schwierigen Situationen besser „Nein“ sagen und sich Hilfe holen. „Wenn ich Ärger habe, wenn ich geärgert wurde, darf ich mir Hilfe holen und Hilfe holen ist kein Petzen“, erklärte Kirsten Weyand den Kindern. Es gäbe gute und schlechte Geheimnisse und niemand hätte das Recht, einem ein schlechtes Geheimnis zu machen, weil es ein doofes Gefühl im Bauch macht. „Auch zu Erwachsenen dürfen die Mädchen und Jungen NEIN sagen. Ob ich mit jemanden kuscheln oder schmusen möchte, das Entscheiden eben die Kinder von klein auf für sich. Die Kinder darin zu bestärken, das ist ein ganz wichtiger Anteil in dem Bereich Schutz vor sexuellem Missbrauch, weil Täter und Täterin arbeiten genau mit den Tabus und mit Geheimnissen“, so Weyand.

Das Projekt zeichnet sich durch das bausteinartige Angebot von Elternveranstaltungen, Maßnahmen der Erzieherinnenfortbildung und dem Training für die Kinder in besonderem Maße aus. Aufbauend darauf wird den Kindern spielerisch gezeigt, welche Rechte sie haben, wie sie sich wehren und Hilfe holen können, ihnen werden Werte und Botschaften vermittelt, die eine wichtige Grundlage für einen Schutz vor sexuellem Missbrauch bilden. „Gefühle und Emotionen auszudrücken, ist mit einer der schwierigsten Dinge“ – so Claudia Specht vom Trägerverein. Kinderschutz sei in der heutigen Zeit eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe.

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