Tag der offenen Tür: Josefschule und Bolandschule präsentieren sich zukünftigen Schulkindern
Am Freitagnachmittag öffneten die Josefschule und die Bolandschule traditionell ihre Türen für interessierte Familien. Wie in jedem Jahr fanden die Veranstaltungen zeitgleich, jedoch mit einer Stunde Versatz statt. So hatten Eltern und Kinder die Möglichkeit, beide Schulstandorte kennenzulernen und sich ein umfassendes Bild von den Bildungsangeboten zu machen.
Auftakt an der Josefschule
Den Anfang machte die Josefschule mit einem bunten Treiben auf dem Schulhof und in den Fluren. Nach der Begrüßung durch Schulleiterin Anja Giesbertz sorgte der Schulchor für musikalische Unterhaltung.
Danach übernahmen engagierte Schulguides die Besuchergruppen und führten die Kinder gemeinsam mit ihren Familien durch das Gebäude. In den Klassenräumen gab es zahlreiche Mitmachangebote: Die Kinder konnten spielerisch mathematische Aufgaben lösen, Wissenswertes zum Thema Wald entdecken oder ihrer Kreativität bei verschiedenen Bastelaktionen freien Lauf lassen.
Auch die Offene Ganztagsgrundschule (OGGS), das Randstundenprogramm sowie der Förderverein informierten über ihre Angebote und standen für Fragen zur Verfügung.
Weiter an der Bolandschule
Eine Stunde später begann der Tag der offenen Tür an der Bolandschule. Hier wurden die Familien in individuellen Rundgängen durch die Schule begleitet. In verschiedenen Klassenräumen präsentierten Lehrkräfte die pädagogischen Schwerpunkte sowie kreative Projekte aus dem Schulalltag.
Besonderes Interesse weckten die digitalen Lernmöglichkeiten. Die interaktiven Tafeln und Schul-iPads konnten von den Kindern direkt ausprobiert werden und vermittelten einen Eindruck davon, wie moderne Medien im Unterricht eingesetzt werden.
Darüber hinaus stellte die Schule ihr Konzept des Gemeinsamen Lernens vor. Dabei stehen die individuelle Förderung und die Unterstützung jedes einzelnen Kindes im Mittelpunkt. Kreative Bastelstationen boten zusätzlich Gelegenheit zum Mitmachen.
OGGS und Randstundenprogramm präsentierten ebenfalls ihre Arbeit. In der Sporthalle wartete zudem ein Bewegungsparcours auf die jungen Besucherinnen und Besucher. Dort konnten sie sich austoben oder mit bereitgestellten Spielgeräten frei spielen.
Fazit: Zwei Schulen, viele Möglichkeiten
Beide Schulen zeigten eindrucksvoll, wie vielfältig und lebendig Grundschulunterricht in Herzebrock gestaltet wird. Mit praktischen Mitmachstationen, kreativen Angeboten und modernen digitalen Lernmöglichkeiten machten sie den Schulalltag für die Kinder erlebbar.
Die Familien erhielten nicht nur umfassende Einblicke in die jeweiligen Konzepte, sondern auch die Gelegenheit, individuelle Fragen zu stellen und persönliche Gespräche mit Lehrkräften sowie Mitarbeitenden der Betreuungsangebote zu führen.
Nun steht für viele Eltern die Entscheidung an, welche Schule ihr Kind künftig besuchen soll. Nach diesem informativen Nachmittag dürfte die Wahl nicht unbedingt leichter geworden sein, denn sowohl die Josefschule als auch die Bolandschule präsentierten sich engagiert, modern und familiennah.
Für die zukünftigen Erstklässlerinnen und Erstklässler bot der Tag der offenen Tür die Möglichkeit, erste Eindrücke vom Schulalltag zu sammeln, neue Räume zu entdecken und vielleicht schon ein wenig Vorfreude auf den Start in einen neuen Lebensabschnitt zu entwickeln.