Zweite Auflage des Herbstwochen-Frühstücks begeistert rund 200 Gäste in Clarholz
(maw) Ein reich gedeckter Frühstückstisch, der Duft von frisch gebrühtem Kaffee, viele gute Gespräche und jede Menge fröhliche Gesichter: Beim diesjährigen Ü-60-Frühstück der Aktionsgemeinschaft Herbstwoche herrschte am Mittwochmorgen im Konventshaus beste Stimmung.
Nach dem erfolgreichen Auftakt im vergangenen Jahr ging das gemeinsame Frühstück nun in die zweite Runde. Und schnell wurde deutlich, wie groß das Interesse an der Veranstaltung ist: Rund 200 Gäste hatten sich angemeldet. Die Nachfrage war sogar so groß, dass nicht alle Anfragen berücksichtigt werden konnten.
Viele Stunden Vorbereitung für einen besonderen Vormittag
Bis die ersten Gäste Platz nehmen konnten, hatten die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer bereits zahlreiche Stunden Arbeit geleistet. Schon am Vorabend wurden Tische und Stühle gerückt, die Plätze eingedeckt und die Tische passend zur Herbstwoche dekoriert. Am Mittwochmorgen ging es dann früh weiter. Das Küchenteam war bereits mehrere Stunden vor dem offiziellen Beginn um 9.30 Uhr im Einsatz, damit pünktlich zum Frühstück alles bereitstand.
Annika Beckheinrich, Sigrid Hankemeier, Nicole Jeschke, Louis Meier, Renate Scheller, Julia Pavenstädt-Westhoff und Jutta Venneker sorgten gemeinsam dafür, dass es den Gästen an nichts fehlte, auch wenn der Kaffee zwischendurch klnapp wurde.
500 Brötchen, zehn Brote und 200 Bio-Eier
Für das reichhaltige Frühstück war einiges vorbereitet worden. Yvonne Homeier hatte im Vorfeld rund 500 Brötchen und zehn Brote gebacken.
Auch in der Küche wurde kräftig gearbeitet. Aus 200 Bio-Eiern vom Biohof Pavenstädt zauberte Julia Pavenstädt Rührei und Spiegeleier. Louis Meier kümmerte sich um den Kaffee und kochte aus rund acht Pfund Kaffee unzählige Kannen für die Frühstücksgäste. Dazu kamen reichhaltige Käse- und Aufschnittplatten sowie Marmelade, Honig, Orangensaft und Wasser. So konnte sich jeder nach Herzenslust bedienen.
„Lassen Sie es sich gut schmecken!“
Nach einer kurzen Begrüßung durch Nicole Jeschke, Yvonne Homeier, Julia Pavenstädt und Christina Vredenburg war es schließlich so weit. Mit einem herzlichen „Lassen Sie es sich gut schmecken!“ wurde das Frühstück eröffnet.
Und genau das taten die Gäste. Bei leckerem Essen und einer Tasse Kaffee entwickelte sich schnell eine gesellige Atmosphäre. Es wurde erzählt, gelacht und natürlich auch ausgiebig gefrühstückt.
Auch die Caritas-Tagespflege war dabei
Zu den Gästen gehörten auch rund 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Caritas-Tagespflege. Begleitet wurden sie von Anastasia Reinke, Jutta Roffeis, Karin Gill und Monika Pohlemeier. Die Teilnahme der Tagespflegegäste war ein schönes Beispiel dafür, dass das Frühstück Menschen zusammenbringt und Raum für Begegnungen schafft.
Kostenlos dank vieler Unterstützer
Dass die Veranstaltung kostenlos angeboten werden konnte, war dem Engagement zahlreicher Unterstützer zu verdanken. Neben den Sachspenden wurde das Frühstück finanziell unterstützt vom Gesundheitszentrum Jeschke, der Steuerberatungsgesellschaft Vogel sowie durch Einnahmen aus der Veranstaltung „Clarholz glüht“, die vom Herzeblog und Yvonnes Backstuben organisiert wurde.
Für diese Unterstützung gab es von den Gästen viel Beifall. Ein besonderer Dank galt dabei auch den zahlreichen Ehrenamtlichen, die mit ihrer Zeit, ihrer Arbeitskraft und viel Herzblut zum Gelingen des Vormittags beigetragen hatten.
850 Euro für die nächste Runde
Zum Abschluss konnten die Gäste selbst noch etwas zum Fortbestand der Veranstaltung beitragen. Bei der anschließenden Hutsammlung kamen rund 850 Euro zusammen. Das Geld soll als Grundlage für eine mögliche Wiederholung im kommenden Jahr dienen. Und die Chancen dafür stehen gut: Das Organisationsteam hat bereits seine Bereitschaft signalisiert, auch im nächsten Jahr wieder mit anzupacken.
Ein Frühstück, das Lust auf mehr macht
Das zweite Ü-60-Frühstück im Rahmen der Herbstwoche war damit nicht nur ein gelungenes gemeinsames Frühstück, sondern vor allem ein Vormittag voller Begegnungen, Gespräche und guter Laune. Wenn es nach den Organisatoren und den Gästen geht, darf diese schöne Tradition gerne weitergehen. Die Voraussetzungen dafür sind jedenfalls geschaffen – und vielleicht heißt es auch im kommenden Jahr wieder: „Lassen Sie es sich gut schmecken!“