Am 5. September ist bundesweiter Kopfschmerztag: Wenn doch diese Kopfschmerzen nicht wären!

Heute ist deutschlandweiter Kopfschmerztag.

Am 5. September ist bundesweiter Kopfschmerztag: Wenn doch diese Kopfschmerzen nicht wären!

Ins Leben gerufen wurde er von Ärzten, Schmerzforschern sowie Selbsthilfegruppen und soll auf die unterschätzte Krankheit aufmerksam machen. Kopfschmerzen gehören neben Rückenschmerzen zu den häufigsten gesundheitlichen Problemen. Etwa 4 - 5 % der Deutschen leidet täglich unter Kopfschmerzen. Ungefähr 70 % haben mit anfallsweisen oder chronischen Kopfschmerzen zu kämpfen.

Wer unter immer wiederkehrenden Kopfschmerzen leidet, hat meistens schon alles Mögliche versucht und ausprobiert, um Erleichterung zu erfahren. Die Menschen leiden nicht nur körperlich, sondern auch seelisch, immer die Gedanken im Kopf „Wie ist es wohl morgen?“ „Kann ich morgen zur Arbeit?“, „Hoffentlich kann ich morgen auf die Feier gehen“.... Denn eines ist klar: die Gesellschaft verlangt von uns zu funktionieren. Solange der Kopf noch dran ist, kann es nicht so schlimm sein. Dieser Druck macht die Sache meist nicht besser – denn es führt zu psychischem Stress, und Stress führt zu Kopfschmerzen. Viele haben ein langjähriges Martyrium und Arztgänge hinter sich, oft leider ohne Ergebnis. Woran liegt das?

Es ist wichtig, die eigentliche Ursache herauszufinden, denn der Schmerz im Kopf ist ein Symptom. Die Auslöser und Gründe dafür sind so unterschiedlich wie die Menschen selbst. Neben den „normalen“ Kopfschmerzen durch Stress, Nackenverspannungen, falsche Haltung, Wettereinflüsse oder Erkältungskrankheiten gibt es u. a. auch organbezogene Kopfschmerzen. So ist es möglich, dass z. B. Magenprobleme oder auch eine Leber- oder Nierenbelastung die Kopfschmerzen hervorrufen. In diesen Fällen wäre es, zusätzlich zur körperlichen Anamnese, sinnvoll zu hinterfragen: Was ist dem Menschen über die Leber gelaufen, was geht ihm an die Nieren oder was schlägt ihm auf den Magen? Immerhin bestehen wir nicht nur aus Körper, sondern auch aus Geist und Seele. Alle drei Faktoren mussten in den letzten 2 Jahren viel erdulden und erleiden. Auch hormonelle Schwankungen können mitunter die Ursache für den lästigen Kopfschmerz sein. Selbstverständlich ist es wichtig, die Beschwerden vom Arzt gründlich abklären zu lassen, um schwerwiegende Erkrankungen auszuschließen.

In der Naturheilkunde ist die Ergründung der Ursache vielfältig möglich. Durch Antlitz- und Irisdiagnose ist eine erste Einschätzung möglich. In der Traditionellen Chinesischen Medizin liefern Schmerzort und Schmerzverlauf oft Hinweise auf den Auslöser. So können rechtsseitige Kopfschmerzen auf eine Störung im Leber-Galle-Meridian (Energieleitbahn) hinweisen, während linksseitige Kopfschmerzen ihre Ursache eher im Magenmeridian haben. Ein ausführliches Anamnese-Gespräch gibt weitere Aufschlüsse auf die mögliche Ursache. Die naturheilkundliche Behandlung kann sowohl physikalische Anwendungen zur Lockerung der Muskulatur (z. B. das Schröpfen) beinhalten, als auch den Einsatz von homöopathischen oder pflanzlichen Mitteln zur Behebung der ursprünglichen Ursache und der psychischen Belastung.

Natürlich gibt es keine Wunderheilung und es ist ein Weg, den man beschreitet. Wer aber nicht losgeht, wird auch nicht ans Ziel kommen.

Heilpraktikerin Andrea Renkl
www.naturheilpraxis-renkl.de

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