Gefährliche Eingriffe in den Straßenverkehr: Gemeindeverwaltung Herzebrock-Clarholz macht auf Straftatbestand aufmerksam

Die Gemeindeverwaltung in Herzebrock-Clarholz sieht sich zunehmend mit vermeintlichen Kavaliersdelikten konfrontiert, die die Verkehrssicherheit gefährden.

Gefährliche Eingriffe in den Straßenverkehr: Gemeindeverwaltung Herzebrock-Clarholz macht auf Straftatbestand aufmerksam

Im Kreisverkehr am Postweg im Ortsteil Clarholz wurde bereits zum dritten Mal das Ortseingangsschild entwendet, jüngst sogar komplett mit Rahmen. Ersatzweise hat der Bauhof dort provisorisch ein Verkehrszeichen zur Begrenzung der Höchstgeschwindigkeit auf 50 Stundenkilometer eingesetzt.

Im Ortsteil Herzebrock wurde ein Absperrpoller vor der von-Zumbusch-Gesamtschule entwendet. Um unbefugtes Befahren des Schulgeländes mit Autos zu verhindern, stehen vor der Schule drei Absperrpoller. Bei Bedarf können sie für die Feuerwehr oder Lieferfahrzeuge vorübergehend entfernt werden. Die Poller wurden gerade erst erneuert, nachdem im Sommer die Köpfe der Poller entwendet wurden.

Die Verwaltung macht darauf aufmerksam, dass es sich dabei nicht um harmlose Streiche handelt. Ein Ortseingangsschild soll nicht nur auf den Ort hinweisen, sondern zeigt gleichermaßen an, dass die Geschwindigkeit entsprechend zu reduzieren ist. Dadurch wird das Unfallrisiko minimiert. Ungehinderte Durchfahrt auf das Schulgelände kann hingegen dazu führen, dass falsch geparkte Autos Zugänge für Feuerwehr- und Rettungsfahrzeuge behindern. Diese Eingriffe in den Straßenverkehr können böse Folgen haben und sind deshalb Straftatbestände.

Die Gemeindeverwaltung freut sich über sachdienliche Hinweise.

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