Kreis stärkt Gefahrenabwehr: Zehn neue Einsatzfahrzeuge
Der Kreis Gütersloh hat seine Fähigkeiten zur Gefahrenabwehr weiter ausgebaut: Zehn neue Einsatzfahrzeuge wurden jetzt offiziell in Dienst gestellt und stehen ab sofort den beteiligten Feuerwehren zur Verfügung – acht Utility Task Vehicle (UTV) und zwei Motorräder.
Nach Abschluss der Ausbildungsmaßnahmen sind die Fahrzeuge vollständig einsatzbereit. Landrätin Ina Laukötter und Kreisbrandmeister Dietmar Holtkemper übergaben sie offiziell an die Nutzer. „Die Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger steht an oberster Stelle. Mit der neuen Krad-Einheit investieren wir in modernste Technik und Ausstattung und stärken so den Bevölkerungsschutz im Katastrophenfall“, betonte Laukötter.
Die UTV und die Motorräder sollen insbesondere in außergewöhnlichen Lagen – etwa bei Strom- oder Kommunikationsausfällen – die Einsatzfähigkeit der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben gewährleisten. Die UTV (Utility Task Vehicle) sind robuste, geländegängige Mehrzweckfahrzeuge.
In solchen Situationen können die Fahrzeuge und Motorräder als mobile Boten- und Erkundungseinheiten eingesetzt werden. Sie ermöglichen es, Informationen zuverlässig auszutauschen. Der Austausch erfolgt zwischen den Führungsstellen der Städte und Gemeinden, der Kreiseinsatzleitung, der Kreisleitstelle, der Kreispolizeibehörde und dem Krisenstab. Dies funktioniert auch dann, wenn digitale Kommunikationswege eingeschränkt oder nicht verfügbar sind.
Ein Planungsteam unter der Leitung von Kreisbrandmeister Dietmar Holtkemper und Christian Bremehr koordinierte die Umsetzung des Projekts. „Mit den neuen Einsatzfahrzeugen und dem speziell ausgebildeten ehrenamtlichen Personal wird die Gefahrenabwehr im Kreis Gütersloh weiter gestärkt“, so Holtkemper.
Damit die Fahrzeuge im Einsatz optimal und sicher genutzt werden können, wurden die künftigen Nutzer in der Senne im Gelände eingewiesen. Die künftigen Standorte sind in den Feuerwehrhäusern Borgholzhausen, Halle/Westf, Steinhagen, Wiedenbrück, Verl, Rietberg, Schloß Holte-Stukenbrock und bei der Feuerwehrzentrale in St. Vit.