Kalte Sophie adé: Zeit für neue Farben vor der Haustür
Mit dem Ende der Eisheiligen beginnt für viele Menschen in der Region der Moment, auf den sie gewartet haben: Jetzt könnt ihr eure Gärten, Balkonkästen und Eingangsbereiche endlich neu bepflanzen. Die Gefahr nächtlicher Spätfröste ist weitgehend vorüber – und damit startet die eigentliche Pflanzsaison.
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) beschreibt die Eisheiligen als eine wettertypische Singularität, die in Mitteleuropa regelmäßig zwischen dem 11. und 15. Mai auftritt. In diesem Zeitraum kommt es statistisch häufiger zu Kaltlufteinbrüchen, die polare Luftmassen nach Deutschland führen und in klaren Nächten zu Bodenfrost führen können. Besonders betroffen sind junge Triebe, Blüten und empfindliche Pflanzen.
Die fünf Eisheiligen im Überblick:
Mamertus – 11. Mai
Pankratius – 12. Mai
Servatius – 13. Mai
Bonifatius – 14. Mai
Sophie („Kalte Sophie“) – 15. Mai
Nach Auswertungen des DWD treten Kälterückfälle nicht in jedem Jahr exakt an diesen Daten auf, die Häufung um die Monatsmitte ist jedoch über Jahrzehnte hinweg messbar. Gleichzeitig verschiebt sich durch die Klimaerwärmung die Vegetationsperiode nach vorne – Pflanzen treiben früher aus und reagieren dadurch empfindlicher auf Kaltluft, die im Mai weiterhin auftreten kann.
Für Landwirtschaft, Gartenbau und private Haushalte bleibt der Zeitraum daher von hoher Bedeutung. Der DWD empfiehlt, empfindliche Pflanzen erst nach dem 15. Mai dauerhaft ins Freie zu setzen, um Frostschäden zu vermeiden.
In Herzebrock‑Clarholz beginnt damit nun offiziell die Pflanzsaison. Viele Bürger und Bürgerinnen nutzen die Zeit nach den Eisheiligen traditionell, um Beete, Balkonkästen und Eingangsbereiche neu zu gestalten – und die Gemeinde farbenfroh in die warme Jahreszeit zu begleiten.
Kauft vor Ort: Als Dierekterzeger freuen sich die Gärtnerei Venneker in Clarholz und die Gärtnerei Utler in Herzebrock auf Euren Besuch!