Feuerwehr und Polizei stellen sich vor

Die Schüler im Alter von 6 bis 10 Jahren lernten in Kleingruppen die Tätigkeiten und Geräte der Feuerwehr und Polizei kennen.

Feuerwehr und Polizei stellen sich vor

„Wenn ein Auto brennt, legen wir kein Badeschaum, wie ihr ihn von zu Hause kennt auf das Fahrzeug, sondern Löschschaum. Mit dem Schaum entziehen wir dem Feuer den Sauerstoff und wenn das Feuer keinen Sauerstoff mehr hat, geht das Feuer aus“ - Stephan Toppmöller vom Löschzuge Herzebrock klärte am Montagvormittag die 16 Mädchen und Jungen auf dem Gelände der Feuerwehr in Herzebrock im Rahmen der Ferienspiele der Doppelgemeinde auf.

Die Kinder nahmen eine Menge Wissen und Erfahrungen mit, von einer Führung durch das Feuerwehrhaus über das Zielspritzen, das große Feuerwehrauto von innen erleben, den Polizeibeamten bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen und den Unterschied zwischen einem Telefon und einem Funkgerät erfahren. Die Kinder hielten sich mit Fragen an die Organisatoren neben Stephan Toppmöller und Frank Respondek vom Löschzug Herzebrock sowie Polizeihauptkommissar Michael Verhalen und Polizeihauptkommissarin Heike Chris vom Bezirksdienst für Herzebrock, Clarholz, Pixel, Heerde und Möhler nicht zurück. 6 Mitglieder der Jugendfeuerwehr der Gemeinde standen ebenfalls unterstützend zur Seite.

Die Kinder ließen sich die Technik des Einsatzfahrzeuges zeigen. Manch einer durfte auch mal den Polizeischutzhelm aufsetzen, die Schutzweste anziehen, die Kelle schwingen oder die Handschellen anlegen. Eine Unfallaufnahme wurde gemeinsam mit den Kindern nachgespielt und Schritt für Schritt besprochen.

Bei der Feuerwehr war "Wasser marsch!" das beliebteste Kommando des Tages. Die 15-jährige Emilie Heitmann, Mitglied der Herzebrock-Clarholzer Jugendfeuerwehr, ließ die Kinder nach und nach an den Wasserschlauch. In hohem Bogen spritzten die Kinder zielsicher mit Wasser die Pylonen um, bei Temperaturen um 30 Grad waren die Wasserspritzer, die nebenher gingen, eine erfrischende Abkühlung.

An dem ausgestellten Feuerwehrfahrzeug HLF 20 erklärte Stephan Topmöller die Technik und Finessen. Die Kinder erfuhren ebenfalls, dass die Feuerwehrmänner und -frauen ehrenamtlich arbeiten und kein Geld für ihre Arbeit bekommen. Die Bewunderung der Kinder für die Alltagshelden war ihnen deutlich anzusehen Die unterschiedlichen Strahlrohre, die je nach Gefahrenlage zum Einsatz kommen, machten den Kindern deutlich, dass die vielfältige Gerätschaft zur technischen Hilfeleistung unverzichtbar ist, um Leben zu retten.

Die Drehleiter blieb am Montag in der Fahrzeughalle, Stephan Toppmöller erinnerte aber an den Tag der offenen Tür des Löschzuges Quenhorn, dieser findet am 31. Juli ab 11.00 Uhr am neuen Gerätehaus in Quenhorn statt, wozu alle Interessierten eingeladen sind und dort stünde dann auch die Drehleiter zur Besichtigung.

Die Jugendfeuerwehr, aber auch die Löschzüge der Gemeinde würden sich über Nachwuchs freuen, weitere Informationen hier: https://www.feuerwehr-herzebrock.de/

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