Glockenläuten und Andacht aus Anlass der Flutkatastrophe in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz

Glockenläuten und Andacht aus Anlass der Flutkatastrophe in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz

Aus Anlass der Flutkatastrophe in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalzlädt die Evangelische Versöhnuns-Kirchengemeinde am Freitag, den 23. Juli, um 18 Uhr zu einer Andacht in die Kreuzkirche Herzebrock ein. Sie wird von Pfarrer Rainer Moritz gestaltet. „Unser Erschrecken vor Gott zu tragen, stellvertretend für viele, die sprachlos sind, um Gottes Beistand und Trost für die Opfer zu bitten, darum wird es gehen.“, so der Geistliche.

Die verheerende Flutkatastrophe der vergangenen Woche hat sehr viele Menschen in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz getroffen. Mindestens 168 Menschen sind gestorben, nicht wenige werden weiterhin vermisst. Häuser, Straßen, Brücken und Leitungen wurden weggeschwemmt, viele Existenzen zerstört.

„Es ist ermutigend zu sehen, wie viele Menschen in diesen Tagen spontan und freiwillig Hilfe leisten. Beteiligt sind vor Ort auch viele Helfer aus Kirchengemeinden und Kirchenkreisen. Notfall-Seelsorgerinnen und -Seelsorger sind seit Tagen im Einsatz, ein Spendenkonto bei der Diakonie ist eingerichtet.“

Die Evangelischen Kirche von Westfalen und die Evangelische Kirche im Rheinland möchten über die konkrete und finanzielle Hilfe hinaus ein sichtbares Zeichen der Solidarität und des Zusammenhalts setzen. In ganz Nordrhein-Westfalen rufen sie dazu auf, am Freitag, den 23.07.2021 um 18:00 Uhr die Glocken der Kirchen zu läuten, im Gedenken an die Opfer der Katastrophe inne zu halten und Andacht zu feiern.

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