Elisabethfeier der Caritaskonferenz St. Christina Herzebrock

„Was dem Einzelnen nicht möglich ist, das schaffen viele“, lautete das Motto des diesjährigen Elisabethtages mit Ehrungen langjähriger Mitglieder der Caritas St. Christina Herzebrock.

Elisabethfeier der Caritaskonferenz St. Christina Herzebrock

„Dieser Anspruch von Friedrich Wilhelm Raiffeisen passt genau in diese Zeit. Denn nur, wenn wir zusammenhalten, können wir unsere Aufgaben in dieser unsicheren Zeit bewältigen“, sagte Lucia Herfert, die Vorsitzende der Caritaskonferenz St. Christina Herzebrock. Sie begrüßte mehr als 50 Mitglieder zur Elisabethfeier und freute sich, dass so viele der Einladung gefolgt waren. Unter ihnen auch Regionalleiterin Henrika Küppers.

Mit einem feierlichen Gottesdienst, zelebriert von Pfarrer Thomas Hengstebeck, begann die Feier.

Vom Besuchsdienst – ob zu Ostern, Weihnachten an Geburtstagen oder bei Kranken und Alten –, über Sammelaktionen, Ferienspielen, Seniorentreff, Engagement in der Kleiderstube bis hin zu Beratungsdiensten sind die Mitglieder der Caritaskonferenz aktiv. Seit der Corona-Pandemie sei der Besuch in Pflegeheimen und Krankenhäusern schwierig geworden, dennoch würden jetzt Weihnachtsgrüße in das Pflegewohnheim St. Josef und ins Haus Speierling gehen. Und auch die Arbeit für Menschen mit Behinderung wäre nur noch im kleinen Rahmen möglich, aber auch da seien immer noch Ehrenamtliche tätig.

Marlies Große Bockhorn und Erika Schulz wurden für ihre 40-jährige Mitarbeit gedankt und von Lucia Herfert mit der Elisabeth-Plakette ausgezeichnet.

Gleich dreimal übergab Henrika Küppers das Elisabethkreuz: Franziska Petermann, sie betreut seit 20 Jahren ein Bezirk in der Pixler Siedlung und hilft bei der Durchführung des Krankentages und der Ferienspiele mit. Auch Gertrud Loermann, die ihre Aufgaben in jüngere Hände legen will, freute sich über die Auszeichnung. Die Herzebrockerin betreute 20 Jahre ein Bezirk in der Uthofstraße und darüber hinaus besuchte sie viele Jahre die Bewohner aus Herzebrock im Heidehaus und im St. Lucia-Krankenhaus in Harsewinkel. Weitere Geburtstagsbesuche im Pflegeheim St. Josef und das Schneiden der Buchsbaumzweige für die Palmsträuße zu Ostern gehörten zu ihren Aufgaben.

Einen weiteren Dank für ihre zuverlässige Mitarbeit erhielt Else Schlautmann in Abwesenheit. Das Elisabethkreuz würde ihr nachgereicht.

„Mit Roswitha Ahlke verlieren wir eine unserer vielseitigsten Mitarbeiterinnen. Seit dem Jahr 1978 warst du mit ganzem Herzen für die Caritas aktiv“, machte Lucia Herfert deutlich. Ein großes Anliegen sei Roswitha Ahlke die Arbeit mit Menschen mit Behinderung gewesen.

Weitere Ehrungen und Verabschiedungen gingen an: Anni Merschhoff (13 Jahre dabei gewesen), Helmtrud Venherm (30 Jahren dabei gewesen), Elisabeth Lüdtke und Mechthild Grabenströer (Ehrung für 30 Jahre Mitarbeit).

Alle Geehrten bekamen ein kleines Präsent und einen Blumenstrauß als Anerkennung für ihre Arbeit.

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