Akuna Matata Gospelchor beim afrikanisch internationalen Brunch

Musik muss nicht übersetzt werden, – der Beweis ist der Deutsch afrikanische Gospelchor Akuna Matata mit über 90 Sängerinnen, Sänger und Instrumentalisten.

Akuna Matata Gospelchor beim afrikanisch internationalen Brunch

Nach langer Pause aufgrund von Corona traf sich jetzt der Akuna Matata Gospelchor zum afrikanisch internationalen Brunch im Garten von Chorleiterin Hildegard Feldmeier-Vogel in Herzebrock. Hildegard Feldmeier-Vogel und ihr Bruder Günter als Gitarrist gründeten im Jahr 2004 anfangs noch als Projektchor den Akuna Matata Chor mit dem Schwerpunkt – „afrikanische Gospels“.

Ein übergreifendes Ziel der Chorleiterin ist es, afrikanische Sängerinnen und Sänger über die Musik zu integrieren. Vor 18 Jahren begab die Herzebrockerin sich auf die Suche nach afrikanischen Sängerinnen und Sängern mit einem besonderen Augenmerk auf Djembe- und Congaspieler. Da ließ die Chorleiterin nichts unversucht und suchte auch in Einkaufszentren und auf den Wochenmärkten mit Erfolg und es kamen viele neue afrikanische Sängerinnen, Sänger und Instrumentalisten hinzu.

Sie stammen aus unterschiedlichen Heimatländern wie Kongo, Ruanda, Uganda, Nigeria, Ghana, Kamerun, Mozambique, Eritrea und Ägypten. „Der Gospelgesang und die tänzerische Begabung liegen ihnen im Blut. Die Freude am Singen, die Freude am Leben und am Miteinander werden hier glaubhaft übersetzt“, davon ist Hildegard Feldmeier-Vogel überzeugt. Die Integration afrikanischer Familien ist ihr dabei ein Herzenswunsch.

„Musik ist mein Leben, ohne die kann ich nicht leben. Ich bin afrikanisch infiziert. Es gibt keinen Afrikaner, der nicht trommeln kann“, fügte Hildegard Feldmeier-Vogel hinzu. Die Chorleiterin engagiert sich mit viel persönlichem Einsatz und über die Musik für die Zusammenführung deutscher und afrikanischer Familien. Dabei öffnet sie Haus und Garten für gemeinsame Treffen, für verschiedene Aktionen zum Austausch der Kulturen.

Große Wiedersehensfreude herrschte am Sonntag im Garten von Hildegard Feldmeier-Vogel. Alle Gäste brachten Spezialitäten aus ihren Heimatländern mit. Und sie bauten gemeinsam ein reichhaltiges Buffet auf. Gerichte wie Doyiwe und Ayimonlou entführten die Akunas in die afrikanische Welt. Aber bevor in geselliger Runde gegessen und getrunken wurde, stimmte Hildegard Feldmeier-Vogel Gospels an. Auch die Instrumentalisten Coffi Akakpo und Kekeli Nvo (Djembe aus Benin und Togo), Werner Letz (Gitarre), Helga Feldmeier-Hunt (Gitarre), Wolfgang Heitfeld (Gitarre) Leonard Huster (Trompete aus Hamburg) waren gekommen.

Musikalisch standen Spirituals, Worship- und Gospelsongs auf dem Programm. Der eine oder andere Zuhörer und Nachbar hielt am Gartenzaun von Hildegard Feldmeier-Vogel an und klatsche und wippte zur Musik mit. Die Freude an dieser Form des Chorgesangs und die Musikalität sind generationsübergreifend. Ganze Familien finden sich im Gospelchor.

Der Begeisterung der Chormitglieder und Instrumentalisten für diese Musik ist es zu verdanken, dass sie teils weite Wege für Proben und Auftritte auf sich nehmen. Für die Afrikaner bildet der Chor einen weiteren sozialen Kontaktpunkt. Jahr für Jahr gestaltet der Chor Gospel - Konzerte - oder Gottesdienste im Kreis Gütersloh, Warendorf und der weiteren Umgebung wie Ruhrgebiet, Bremen, Berlin, am Bodensee, in Kirchen, Seniorenheimen, Krankenhäusern usw.

Nach der langen Pause aufgrund der Corona-Pandemie begeisterte Akuna Matata vor kurzem die Bewohner, im Pflegewohnheim St. Josef in Herzebrock mit ihren afrikanischen Gospels.

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