GNU-Gruppe pflanzt sieben Obstbäume auf Streuobstwiese

GNU-Gruppe pflanzt sieben Obstbäume auf Streuobstwiese

Sechs neue Hochstamm-Apfelbäume und eine Birne ergänzen und bereichern die schon vorhandene Streuobstwiese auf dem Hof Nordemann an der Marienfelder Straße im Ortsteil Clarholz. „Den Altbestand hat mein Vater vor Jahrzehnten gepflanzt“ weiß Rudolf Nordemann zu berichten. Die wertvollen alten Apfel-, Kirsch und Birnenbäume werden gepflegt und beerntet.

Aber es gab noch Platz für Neuanpflanzungen. Den haben Andrea und Rudolf Nordemann zur Verfügung gestellt. Mit Unterstützung der örtlichen GNU-Gruppe fanden sich vier Baumpaten, die die jungen Bäume unter fachlicher Anleitung pflanzten und sicherten. Horst Gill, Hubert Große-Cosmann, Lothar Schäfer und Ludger Wittop, allesamt Herzebrock-Clarholzer Bürger, haben sich die Obstsorten aussuchen können, die Rudolf Nordemann bei einem Fachbetrieb besorgte. So haben nun Elster, Goldrenette, Grafensteiner, Roter Boskop und die Birnensorte Köstliche aus Charneux Zeit zum Anwachsen.

Streuobstwiesen gehören hierzulande zu den ökologisch wertvollsten Flächen. Bieten Sie doch zahlreichen Insekten und Vögeln Schutz und Nahrung. Zugleich sorgen die Wild- und Honigbienen dafür, dass im Frühjahr die Blüten bestäubt werden, damit im Herbst Früchte geerntet werden können. Umfassende Informationen zu Streuobstwiesen finden sich auf der Website streuobstwiesen-nrw.de

Baumpatenschaften bedeuten in dem Zusammenhang, dass Fläche für die Anlage von Streuobstwiesen zur Verfügung gestellt wird. Die Paten kaufen die Bäume und sorgen für ihre Pflege. Dafür haben sie das exklusive Recht auf die Ernte ihrer Patenbäume.

Das wird wohl noch ein paar Jahre dauern. Aber darauf freuen sich die Baumpaten schon jetzt.

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