ISEK‑Maßnahme: Debusstraße und Denkmalplatz gehen in die Ausschreibung – Umsetzung ab Jahresende geplant
Die Erneuerung der Debusstraße und des Denkmalplatzes in Herzebrock kommt voran. Im Rahmen des integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzepts (ISEK) wurde dem Rat die Ausführungsplanung vorgestellt. Bevor die Maßnahme ausgeschrieben werden kann, stehen nun noch zwei Schritte an: ein Gespräch mit der Bezirksregierung sowie die Klärung letzter Detailfragen mit den Anliegern.
Mit der Aufstellung des ersten ISEK im Jahr 2019 wurde die Umgestaltung der Debusstraße und des Denkmalplatzes angestoßen. Das im Bauausschuss am 26. Januar 2026 vorgestellte Straßenbauprogramm sieht eine umfassende Erneuerung beider Bereiche vor. Der Entwurf wurde bereits am 05. Juni 2025 in einer Anliegerversammlung präsentiert und mit den Anliegern diskutiert.
Um die Förderung vollständig zu sichern, wird die Gemeinde nun das Gespräch mit der Bezirksregierung suchen. Ziel ist es, den Förderzeitraum um sechs Monate zu verlängern, damit die Maßnahme ohne Zeitdruck umgesetzt werden kann.
Sobald die letzten offenen Punkte mit den Anliegern geklärt sind, wird die Verwaltung die Ausschreibung veröffentlichen. Die Debusstraße und der Denkmalplatz werden gleichzeitig ausgeschrieben, sodass die Arbeiten gebündelt vorbereitet und anschließend umgesetzt werden können. Der Baustart ist für Ende des Jahres vorgesehen.
Die Baumaßnahmen werden somit erst nach dem CITYFEST Herzebrock starten, sodass das Fest wie geplant im Dreieck aus Denkmalplatz, Volksbank‑Parkplatz und Paul‑Craemer‑Platz stattfinden kann.
Was verändert sich? – Oberflächenarbeiten, neue Parkordnung und schmalere Fahrbahn
Die geplanten Arbeiten betreffen überwiegend die oberirdischen Bereiche. Da keine Kanalarbeiten erforderlich sind, können die Bauabschnitte deutlich schneller umgesetzt werden als bei einer vollständigen Tiefbaumaßnahme. Für die Anlieger entstehen dabei keine Kosten – die Maßnahme ist vollständig förderfähig.
Die größten Veränderungen betreffen zwei Bereiche:
Neue Parkordnung: Vor dem Gebäude mit den Hausarztpraxen wird die Parkplatzsituation neu strukturiert, um die Aufenthaltsqualität zu erhöhen und den Verkehrsfluss klarer zu gestalten.
Schmalere Fahrbahn: Auf der Seite zur Gildestraße wird die Debusstraße verengt, um den Straßenraum zu beruhigen und die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Der bisherige „Möchtegern‑Kreisverkehr“ entfällt vollständig.