Bürgerbeteiligung: FDP fragt nach Bürokratie‑Erfahrungen
Die FDP‑Fraktion Herzebrock‑Clarholz hat eine Initiative gestartet, mit der sie auf bürokratische Belastungen im Alltag aufmerksam machen und konkrete Hinweise aus der Bevölkerung sammeln möchte. Nach Angaben der Fraktion berichten insbesondere Selbstständige, Unternehmen sowie weitere Bürgerinnen und Bürger regelmäßig von komplizierten Verwaltungsabläufen, langen Entscheidungswegen und aus ihrer Sicht unnötigen Hürden.
Um diese Erfahrungen systematisch zu erfassen, plant die FDP die Verteilung von rund 8.000 Flyern im Gemeindegebiet. Angesprochen werden Menschen aller Altersgruppen sowie Betriebe und Organisationen. Sie werden gebeten, Beispiele für bürokratische Schwierigkeiten aus ihrem persönlichen Umfeld zu melden. Die Rückmeldungen können per Post, E‑Mail oder WhatsApp erfolgen – mit Namen und Anschrift oder anonym.
Die eingehenden Hinweise will die Fraktion anschließend bündeln und an die jeweils zuständigen Behörden in Nordrhein‑Westfalen weiterleiten. Nach Angaben der Initiatoren soll jede Meldung einzeln verfolgt werden. Die betroffenen Stellen erhalten die Möglichkeit, Stellung zu nehmen oder Maßnahmen zur Verbesserung zu prüfen.
Jan Wollenschläger und Roland Stefan von der FDP erklären: „Ziel der Aktion ist es, Verwaltungsabläufe bürgerfreundlicher zu gestalten und auf Potenziale für Bürokratieabbau hinzuweisen“. Die Fraktion betont, dass sich die Initiative nicht gegen Verwaltungen richte, sondern diese dabei unterstützen solle, Entscheidungen effizienter zu treffen und Prozesse weiterzuentwickeln. Gesetzliche Vorgaben seien veränderbar und könnten an aktuelle gesellschaftliche Anforderungen angepasst werden.
Die FDP Herzebrock‑Clarholz verspricht, die eingereichten Hinweise und die Reaktionen der Behörden weiter zu begleiten.
Falls ihr die Flyer nicht erhalten habt, findet ihr hier einmal die digitale Version zum Ausdrucken.