Resilienz-Training für geflüchtete Kinder in Herzebrock-Clarholz

Resilienz-Training für geflüchtete Kinder in Herzebrock-Clarholz

Die Gemeindeverwaltung Herzebrock-Clarholz hat für insgesamt 43 aus der Ukraine geflüchtete Kinder und Jugendliche ein Resilienz-Training organisiert. 17 jüngere Kinder im Alter von sechs bis zehn Jahren, 16 Kinder von elf bis 15 Jahren und zehn Jugendliche zwischen 16 und 18 Jahren haben gruppenweise am 11., 12. beziehungsweise 13. August an diesem vierstündigen Selbstbehauptungskurs teilgenommen.

Die Kurse konnten mit Unterstützung der Tischlerei Grimm realisiert werden, die durch den Verkauf von Holzuntersetzern mit Friedensmotiv Spendengelder für ukrainische Flüchtlingskinder gesammelt hat. Von diesen Spendengeldern wurden jetzt 1.400 Euro in die Kurse investiert.

Bürgermeister Marco Diethelm betont die Wichtigkeit solcher Angebote. „Der Krieg in der Ukraine hat viele traumatische Erlebnisse zur Folge. Dies spielt im Leben hier vor Ort natürlich eine Rolle. Konflikte zwischen russisch- und ukrainischstämmigen Menschen gibt es auch in Herzebrock-Clarholz. „Gerade die Kinder und Jugendlichen benötigen unsere Hilfe. Sie müssen die Möglichkeit haben, über den Krieg und Ihre Probleme zu sprechen.“

Verena Müller von Drachenstark-Coaching konnte mit der großen Erfahrung aus ihrer Tätigkeit mit Kindern und Jugendlichen den jungen Ukrainerinnen und Ukrainern viele Hilfsmittel an die Hand geben, ihr Selbstbewusstsein zu stärken und einen respektvollen Umgang untereinander zu leben. Die jungen Menschen bekamen Rüstzeug vermittelt, überfordernden Konfliktsituationen besser gegenüberzutreten. Eine Dolmetscherin war dabei behilflich.

„Vielen Dank allen Beteiligten und besonders auch die Tischlerei Grimm, die mit ihrem Engagement dieses tolle Angebot erst möglich gemacht haben“, sagt Bürgermeister Marco Diethelm.

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