FocusHuman feierte Deutsch-Ukrainisches Freundschaftsfest in Clarholz

Zu einem deutsch-ukrainischen Freundschaftsfest hat am Samstag Paulin Liekenbrock eingeladen. Aufgrund des schlechten Wetters wurde es kurzerhand in die Räume der früheren Propstei Clarholz verlegt.

FocusHuman feierte Deutsch-Ukrainisches Freundschaftsfest in Clarholz

Den Austausch zwischen Deutschen und Ukrainern zu fördern, stand im Mittelpunkt der Veranstaltung.

Menschen flüchten vor dem Krieg in der Ukraine – hauptsächlich Frauen und Kinder. Maria Füchtenkort-Frimmersdorf und Axel Füchtenkort, nahmen unter anderem die Juristin, Englischlehrerin und ausgebildete Taekwondotrainerin Iryna mit ihren zwei Kindern Barbara (7) und Nazar (9) auf. Sie bauten in ihrem Eigenheim einen Wohnbereich mit eigenem Zugang für die ukrainische Familie aus. Mit Unterstützung durch Frank Grimm, der Geschäftsführer der gleichnamigen Tischlerei in Herzebrock, der die Betten fertigte und Paulin Liekenbrock die Sachspenden bereitstellte, hatten sie schnell eine Wohnung eingerichtet.

Paulin Liekenbrock ist Gründerin und die erste Vorsitzende des Vereins FocusHuman e. V. – sie organisiert, koordiniert und leitet zahlreiche Projekte mit viel Herz und Fürsorge. „Wir zeigen, wie man helfen kann - als Verein wollen wir stetig in Bewegung bleiben. Als der Ukraine Krieg weiter fortschritt und wir gemerkt haben, die Bürger kommen und möchten spenden und sich engagieren, war für uns direkt klar: jetzt müssen wir einen Verein gründen“, so Paulin Liekenbrock. Die stetige Hilfe für die Ukraine oder Afghanistan steht auf ihrem Plan des Vereins, weitere Hilfsprojekte und die Fahrten in Krisengebiete wie Kosovo, Albanien und der Ukraine laufen parallel weiter. Aber auch die Zusammenarbeit mit Asylheimen, der Gütersloher Tafel und Krankenhäusern käme nicht zu kurz, so Liekenbrock.

Gemeinsam mit ihrem ehrenamtlichen Team organisiert sie ein offenes Spendenangebot jeden 1. Donnerstag im Monat am Kloster in Clarholz. „Wir haben eine Basis gebildet, zu der jeder Kleidungs- und Möbelspenden bringen kann, die wir dann aktuell regional verteilen. Wir versuchen uns so weit zu verknüpfen, dass Hilfsbereitschaft nicht mehr schwer ist“, erklärt Liekenbrock. Zurzeit würden dringen Kleiderspenden benötigt, zum Winter seien Jacken und warme Kleidung in allen Größen gefragt.

Zeit füreinander zu haben, sich kennenzulernen, in die Kultur des anderen einzutauchen und einfach die Gemeinschaft zu genießen- dafür gab es Samstag kulinarische Köstlichkeiten aus der Ukraine. Der Nachwuchs freute sich über eine Hüpfburg und eine Zuckerwattemaschine. Dank der Spende von der Moritz-Fontaine-Gesamtschule Rheda-Wiedenbrück, sei das Fest ein voller Erfolg gewesen, so die Organisatoren.

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