Afrikanische Riesen-Raupe in Brock gefunden

Der Totenkopfschwärmer gehört zu den größten Schmetterlingen in diesen Breiten - früher galt er als Unglücksbote.

Afrikanische Riesen-Raupe in Brock gefunden

In Brock auf einem gepflasterten Teil ihres Hofes haben Wiebke und Matthias Plauschinn diese große Raupe gefunden. Nach kurzer Recherche stand schnell fest, das könnte eine Raupe des Totenkopfschwärmers sein.

Der Falter kann bis zu 12 Zentimeter Spannweite erreichen, die Raupe sogar eine Länge von 15 Zentimeter. Der Totenkopfschwärmer lebt eigentlich in den Tropen Afrikas und kommt im äußersten Süden Europas vor.

Die Frage ist nun, wie ist diese Raupe zu uns gekommen? Über den naheliegenden Bahnverkehr?Bisher wurde nur ein Tier gefunden, möglich sind aber noch weitere.

Das gefundene Tier ist schon so lang wie der Mittelfinger eines Mannes. Den Namen verdankt der Totenkopfschwärmer der Totenkopfzeichnung des Falters. Aber eigentlich ist das Tier ganz harmlos. Als Wanderfalter kommt der Falter, auch im Zeichen unserer Klimaveränderung, immer häufiger bei uns vor. Als Nahrung bevorzugt die Raupe Kartoffelpflanzen und als ausgewachsener Falter ganz besonders Honig.

Wir hoffen auf kein großes lokales Vorkommen.

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