1500 Masken für die HSV-Mitglieder

1500 Masken für die HSV-Mitglieder

Es gibt selbst genähte oder maschinell erstellte, aus Wolle oder Polyester, in grün, gelb, rot und vielen anderen Farben: Beim Einkaufen, in der Bahn und auf dem Markt sind die Menschen zum Wohle aller zurzeit dazu verpflichtet, eine Schutzmaske zu tragen. Dem Herzebrocker Sportverein (HSV) ist es wichtig, in der momentanen Situation seine Mitglieder zu unterstützen und etwas zurückzugeben. In Zusammenarbeit mit David Hugo Brill, dem Geschäftsführer von BrillDesign entwickelten sie jetzt eine HSV-Schutzmaske. „HSV Herzebrock Im Verein ist Sport am schönsten“, der Slogan steht in roter Schrift auf den weißen Schutzmasken, die bei 60 Grad gewaschen werden können. Auch der Druck wurde von einem lokalen Partner aus dem Umkreis übernommen. „Das ist ein Geben und Nehmen, wir wollen die heimische Wirtschaft stärken“, sagte der erste Vorsitzende Friedhelm Vielstädte und bedankte sich bei David Hugo Brill für die gute Zusammenarbeit. Auf die Idee Schutzmasken zu kaufen sei man von der HSV Turngruppe Aktiv und Fit gebracht worden, die seit 50 Jahren besteht. Grade in dieser Gruppe seien die Frauen Ü 65 Jahre alt und gehören somit zur Risikogruppe. Im Oktober hätte man sich dann über diesen Vorschlag ausgetauscht und recht schnell entschied der Vorstand um Friedhelm Vielstädte, Dietrich Lindau, Gaby Hassemeier, Reinhard Klapper und Norbert Brinkmann, dass der HSV die Kosten übernimmt. Die beliebten Vereinsveranstaltungen wie die Längste Nacht, der Neujahrsempfang, aber auch eine finanzielle Unterstützung für Weihnachtsfeiern der Abteilungen fiele aufgrund der Corona Pandemie aus, sodass der Vorstand sich für 1500 Masken für alle Vereinsmitglieder aussprach. Die ersten 60 Masken würden an die Gruppe Aktiv und Fit rausgehen, alle weiteren würden eine Maske zeitnah über die Abteilungen verteilt bekommen. Der Herzebrocker Sportverein, den es seit 1925 gibt, hat acht Abteilungen vom Turnen übers Tanzen, Badminton, Fußball, Handball, Tischtennis, Radsport bis hin zum Hapkido. „Im Verein ist Sport am schönsten“ - Beim Freizeitsport geht es nicht allein um die körperliche Fitness und den Spaß am Sport, sondern darüber hinaus auch um soziale Kontakte, um Treffen und Austausch, da seien sich die Mitglieder und der Vorstand einig das fehlt zurzeit sehr, aber die Gesundheit sei das Wichtigste und ginge vor. Bericht und Foto: Reyna Baum

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