144 Kaninchen bei Ortsschau des Rassekaninchenzuchtvereins Herzebrock | Aktuelle Nachrichten und Informationen

144 Kaninchen, 14 Aussteller und 32 Vereinsmitglieder: Mit der traditionellen Ortsschau hat der Rassekaninchenzuchtverein Herzebrock die Ausstellungssaison eröffnet. Besucher erhalten Einblicke in die Zuchtarbeit des vergangenen Jahres und können die besten Tiere des aktuellen Zuchtjahres aus nächster Nähe erleben.

144 Kaninchen bei Ortsschau des Rassekaninchenzuchtvereins Herzebrock

144 Kaninchen bei Ortsschau präsentiert: Rassekaninchenzuchtverein startet in die Ausstellungssaison

(cv) Mit seiner traditionellen Ortsschau hat der Rassekaninchenzuchtverein am Wochenende den Startschuss für die kommende Ausstellungssaison gegeben. In der Hans-Joachim-Brandenburg-Halle präsentieren 32 Vereinsmitglieder gemeinsam mit 14 Ausstellern insgesamt 144 Kaninchen unterschiedlichster Rassen und Farbenschläge.

Für den Verein begann die Veranstaltung bereits am Freitag. Dann wurden die Tiere von den Preisrichtern bewertet, bevor die Ausstellung am Samstag für Besucherinnen und Besucher ihre Türen öffnete.

Neben den ausgestellten Tieren erwartet die Besucher ein Familienprogramm. Kinder können bei einer Mitmachaktion eigene Vogelhäuschen bauen. Für das leibliche Wohl sorgen die Vereinsmitglieder mit Kaffee, selbst gebackenem Kuchen, frischen Waffeln und verschiedenen Getränken.

Die Ausstellung ist am Samstag noch bis 20 Uhr geöffnet. Am Sonntag können Besucher die Schau von 10 bis 17 Uhr besuchen. Der Rassekaninchenzuchtverein freut sich auf zahlreiche Gäste und interessante Gespräche rund um die Kaninchenzucht.

Für den ersten Vorsitzenden Matthias Jüttner ist die Ortsschau ein wichtiger Termin im Jahreskalender. „Die Veranstaltung heute ist der Startschuss für mehrere Termine. Heute geht es los auf Vereinsebene mit dieser Ortsschau. Dann folgen die Kreisschau des Kreisverbandes Gütersloh, die Allgemeine Niedersächsische Kaninchenschau in Osnabrück und im Dezember die Landesverbandsschau in Hamm“, erklärt er.

Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen die besten Tiere des aktuellen Zuchtjahres. Über das Jahr hinweg arbeiten die Züchter daran, ihre Linien weiterzuentwickeln. Dabei werden gezielt Tiere mit unterschiedlichen Stärken und Schwächen miteinander verpaart, um die jeweiligen Merkmale zu verbessern. Die Ergebnisse dieser Arbeit werden nun bei der Ortsschau präsentiert.

Zudem werden während der Ausstellung die Vereinsmeister ermittelt. Für die Wertung melden die Teilnehmer jeweils fünf Tiere an, unabhängig von deren Rasse oder Kategorie. Die Punkte aller Tiere werden anschließend addiert. Der Züchter mit der höchsten Gesamtpunktzahl darf sich schließlich Vereinsmeister nennen.

Seit Januar steht Matthias Jüttner an der Spitze des Vereins. Das Amt übernahm er von seinem Vorgänger Manfred Buller. Dem Verein gehört Jüttner bereits seit 26 Jahren an. Neben seiner Tätigkeit als Vereinschef ist Jüttner auch als Preisrichter aktiv. Die Ausbildung dafür dauerte drei Jahre. Heute bewertet er auf Anfrage verschiedener Vereine Tiere auf Ausstellungen und kommt dabei auf rund zehn Einsätze pro Jahr in einem Umkreis von etwa 100 Kilometern.

Sorgen bereitet dem Verein die Nachwuchsgewinnung. Interessierte Kinder, Jugendliche und Erwachsene sind jederzeit willkommen. Wer sich für die Rassekaninchenzucht interessiert, kann sich direkt bei Matthias Jüttner melden.

Auch im Bereich Geflügel würde sich der Verein künftig wieder über eine stärkere Beteiligung freuen. In diesem Jahr sind lediglich vier Volieren von Hannah Füchtenhans sowie der Familie Sandfort vertreten. Als Grund nennt der Verein die strengen Auflagen des Veterinäramtes. So müssen die Tiere unter anderem zehn Tage vor und zehn Tage nach der Ausstellung in Quarantäne bleiben.